Die Deutsche Bank lanciert eine digitale Bank für Gründer, Selbständige und Freiberufler. Dies ist definitiv eine spannende Entwicklung mit Potential, wie man am Erfolg von Fintech-Unternehmen wie N26, Revolut und Transferwise. Denn die bestehenden Finanzangebote sind nicht wirklich auf die Zielgruppe ausgerichtet. Und diese ist durchaus attraktiv, was das Geschäftspotential angeht.

Die Nischenstrategie ist interessant: Einen relativ engen Markt definieren mit speziellen Bedürfnissen und Problemen. Und dann versuchen, diese gezielt und gut zu lösen. Damit schafft man Wert für diese Kunden, man ist relevant. Was letztlich zu Business führt. Eine längst fällige Antwort der Deutschen Bank, welche momentan massiv in der Krise steckt. Denn glaubt man den aktuellen Gerüchten, dann ziehen Hedgefonds in grossem Umfang Gelder von der Deutschen Bank ab. Zudem musste die Bank fast 20’000 Stellen in den USA streichen. Warum hat sich die Deutsche Bank nicht eher auf die Digitalisierung vorbereitet und ist nicht eher auf die Bedürfnisse der neuen Generation eingegangen? Aber auch für die Schweiz darf man sich folgendes fragen:

Wann kommt in der Schweiz das Banking für Selbständige?

Wann sehen wir das erste solche Angebot in der Schweiz? Es gibt über eine halbe Million Selbständige in unserem Land. Der Markt sollte eigentlich etwas hergeben. Idealerweise wäre dies dann ein Angebot kombiniert mit einer idealen Versicherung sowie Buchhaltungsdienstleistung sowie einem integrierten Bitcoin-Service. Denn aktuelle Studien berichten: 29 Prozent aller Freelancer und Selbständige wollen in digitalen Währungen wie Bitcoin bezahlt werden.

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