Kryptowährungen boomen im Moment. Der Bitcoin-Kurs erreicht immer neue Höhen und hat die 10’000 Dollar-Marke überschritten und scheint sich trotz hoher Schwankungen dennoch fixüber 10’000 US-Dollar zu etablieren. Die Anzahl der Bitcoin-Automaten hat mit 5000 einen neuen Höchststand erreicht. Und seit dem 11. Juni 2019 sind die Visa-Debitkarten von Coinbase auch in Europa erhältlich. Ein weiteres Beispiel für die positive Entwicklung der digitalen Währungen ist der große Erfolg der Bitcoin-Debitkarten von Crypterium. Das Unternehmen, das seinen Sitz in Estland hat, bietet seit dem 12. Juni 2019 mit der „Crypterium Card“ seine eigene Krypto-Debitkarte an.

Man muss sich die Crypterium Card wie eine Prepaid-Karte vorstellen. Sie wird sowohl von Amazon als auch Netflix akzeptiert und ist vielseitig einsetzbar. Die Nutzer können auf sie zurückgreifen, wenn sie ihre Studiengebühren überweisen möchten, aber auch für das Erledigen von Einkäufen in Onlineshops. Das große Plus der Crypterium Card ist der Umstand, dass sie an nahezu allen Geldautomaten zum Abheben von Beträgen genutzt werden kann. Die Umrechnung von Fiat- in Kryptowährung übernimmt der Automat. Über die Crypterium Card haben die Nutzer Zugriff auf die wichtigsten digitalen Währungen. In diesem Zusammenhang kann man beispielsweise Bitcoin, Ether und Litecoin nennen.

Bislang ist das neue Produkt ein voller Erfolg. In nur einer Woche wurden 3736 Exemplare der Crypterium Card an Kunden in 70 Ländern geliefert. In den USA erfreut sich die Krypto-Debitkarte einer enormen Beliebtheit. Aber auch in Australien ist die Karte begehrt. Ebenfalls auffällig ist, dass in wirtschaftlich schwachen Ländern das Interesse an der Krypto-Debitkarte besonders hoch ist. Der frühere Visa-Manager Steven Parker hat eine globale Nachfrage ausgemacht.