Dies ist der Harte Vergleich zwischen Tron und Ethereum, den beiden Plattformen für Smart Contracts. Unter vielen Anhängern von Kryptowährungen tobt ein erbitterter Kampf: Soll es Ethereum sein, das dem Marktleader Bitcoin bereits seit Anfang an dicht auf den Fersen ist, oder lieber der Newcomer Tron, der in den letzten zwei Jahren zur Spitze vorgedrungen ist? Hier findet man einen kleinen Überblick über die wichtigsten Punkte, die diese beiden Alternativen zu realen Zahlungsmitteln ausmachen, charakterisieren und am Markt voneinander abgrenzen.

Oder es sei hier die Frage erlaubt: Auf welcher Plattform würdest du deinen Token lancieren, wenn du kurz vor dem Start eines neuen Kryptoprojekt stehen würdest? Bis vor ein paar Jahren war Ethereum der alleinige Platzhirsch. Doch die Ethereum-Blockchain war im Dezember 2017 das erste Mal so richtig überlastet. Zeitweise brauchten die ERC20 Token mehr als 24 Stunden um von Adresse zu Adresse transferiert zu werden. Viel zu lange, einige der wichtigsten Projekte kamen ins Stocken. Der Ethereum-Kurs fiel von über 1000 US-Dollar auf unter 200 US-Dollar. Und damit waren auch plötzlich die Nachfolger und Nachahmer von Ethereum interessant. Hier listen wir die Unterschiede zwischen Tron und Ethereum:

Tron: Der Newcomer

Erst im September 2017 gelauncht konnte die aus Singapur stammende Kryptowährung schon früh einen Platz unter den Top-Ten sichern. Diese richtete sich von Anfang an an die Entertainment-Branche, die es mit den rund 420 dezentralen Anwendungen, den sogenannten dApps aufzumischen galt. Das Ziel, eine dezentral organisierte und demokratisch orientierte digitale Content-Umgebung zu kreieren, schafft es sämtliche Mittelsmänner auszuschalten und es den Nutzern zu ermöglichen, direkt miteinander zu kommunizieren und den Content auszutauschen. Beim Mining setzt Tron auf den komplexen Delegate-Proof-of-Stake Algorithmus, der es schafft, bis zu 2000 Transaktionen pro Sekunde abzuwickeln. Um zu konkreteren Zahlen zu kommen – Tron konnte im Jahr 2019 eine n Gewinn von 80% erwirtschaften, was für einen Newcomer unter den unzähligen Kryptowährungen durchaus ein beachtliches Ergebnis darstellt.

Ethereum: Der Klassiker

Die Kryptowährung Ethereum enterte den Markt im Jahre 2013 und begeisterte mit spannenden Potentialen von Blockchain-Technologien, die weit über den Vorreiter Bitcoin hinausgingen. Auch hier findet man eine beeindruckende Anzahl an aktiven dApps vor, die im Fall von Ethereum rund 1500 ausmachen. Die dezentrale Plattform für die Ausführung von Smart Contracts und dezentralen Apps beruht auf der eigens erfundenen Programmiersprache Solidity, mittels derer Entwickler aus aller Welt miteinander vernetzt werden sollten. Der Erfolg in zahlreichen Branchen, wie dem Versicherungswesen, dem Gaming oder der Energieversorgung, gibt den Entwicklern durchaus recht. Ethereum hat mit seinem einfachen Mining-Mechanismus einen enormen Vorteil, da dieser ein öffentliches Blockchain-System darstellt, an dem sich jeder beteiligen kann. Mit einem Höhenflug der Wertsteigerung von 105% können sich die Inverstoren von Ethereum sicher sein, ein gutes Händchen gehabt zu haben.