Krypto-Bankkarten sind derzeit auf dem Vormarsch. Ein Beispiel hierfür lieferte neulich Coinbase mit der Expansion seiner eigenen Visa-Debitkarte nach Europa. Und Anfangs Woche wurde bekannt, dass ein Startup aus Litauen Bitcoin-Karten ebenfalls weltweit verswenden wird. Nun hat die Litecoin Foundation nachgezogen. In Zusammenarbeit mit dem Blockchain-Unternehmen Ternio und der Kryptobörse Bibox hat Litecoin eine Krypto-Bankkarte entwickelt. Am 18. Juni 2019 kündigten die drei Partner den Launch der Debitkarte an. Alle beteiligten Parteien haben ihren Beitrag zur Entstehung des neuen Produkts geleistet. So soll zum Beispiel Bibox dafür sorgen, dass sich das Krypto-Vermögen der Nutzer in sicheren Händen befindet.

Ternio nimmt eine Schlüsselrolle bei diesem Projekt ein. Die Blockchain-Firma hat bereits in der Vergangenheit die „BlockCard“ entwickelt, die nun als Basis für die gemeinsame Krypto-Bankkarte fungiert. Und Litecoin bringt das hauseigene „LoafWallet“ in das Projekt ein. Man muss sich die neue Krypto-Bankkarte als eine Debitkarte vorstellen. Sie kann von den Nutzern eingesetzt werden, wenn sie eine Transaktion in einer Kryptowährung abschließen wollen. Vor der Abwicklung des Bezahlvorgangs muss allerdings die jeweilige digitale Währung entweder in Litecoin oder die Token von Bibox oder Ternio umgetauscht werden.

Die von Litecoin, Ternio und Bibox entwickelte Krypto-Bankkarte wird von allen Onlinehändlern akzeptiert. Zudem können die Nutzer auch in einigen Geschäften der „analogen“ Welt mit der Karte bezahlen. Bei Litecoin ist man voller Hoffnung und will für die eigenen Kunden neue Möglichkeiten erzeugen. Das ehrgeizige Ziel lautet nämlich „immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für Litecoin im alltäglichen Leben zu schaffen“. Und schon bald könnte die nächste neue Krypto-Debitkarte an den Start gehen. Visa sucht derzeit neue Mitarbeiter mit fundiertem Wissen über die Kryptobranche.