Fireblocks, eine Unternehmensplattform für den Schutz bewegter digitaler Vermögenswerte, nimmt Fahrt auf. Das Start-up mit Sitz in New York konnte unter anderem Swisscom als Investor gewinnen.

Die Finanzierung beträgt umgerechnet mehr als 14 Millionen Schweizer Vranken und wird unterstützt durch Cyberstarts, Tenaya Capital, EightRoads (Fidelity International), Swisscom Ventures sowie MState. Swisscom selbst sieht hohes Potenzial in der Entwicklung der Blockchain Security. Stefan Kuentz, Partner bei Swisscom Ventures kommentiert, dass das Unternehmen frühzeitig in führende Unternehmen im Bereich der Blockchain investieren möchte.

Sicherer Transfer von Assets

Fireblocks steht für das sichere Transferieren von Assets, sprich Vermögenswerten, zwischen Börsen, Wallets und anderen Gegenparteien. Die Idee dahinter: Das sichere Verschieben von digitalen Assets ist bis heute eine große Herausforderung, die oftmals nicht gemeistert werden kann. Blockchain-basierte Assets sind hingegen kryptografisch sicher. Das Start-up Fireblocks arbeitet mit einem sogenannten „Hot-Vault-System“. Die Abwicklung von Transfers werde damit sehr einfach und transparent. Für den Anwender entfällt es, Einzahlungsadressen oder Passwörter während des Prozesses wiederholt einzugeben.

Über 3 Milliarden Dollar wurden an digitalen Vermögenswerten in den letzten 18 Monaten von Hackern gestohlen. Fireblocks hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ursachen von Hacks sowie Betrug mit digitalen Vermögenswerten zu verhindern. Gründer des US-Start-ups sind Michael Shaulov und Pavel Berengoltz.

Eintritt in den Schweizer Markt geplant

Das Investment der Swisscom ist ein wichtiger Schritt für Fireblocks. Die Plattform plant nämlich den Eintritt in den schweizerischen Markt. CEO Shaulov bestätigt dies. Die Schweiz sei ein wichtiger globaler Finanzplatz sowie als Epizentrum der Finanzblockchain-Revolution bedeutend.

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