Das Aus für den Bitcoin? In fünf Jahren, so die jüngste Prophezeiung, verschwindet der Bitcoin. Zu dieser Erkenntnis sind Financial Accounting Standards Board (FASB) und International Accounting Standards Board (ISAB) gekommen. Es handelt sich hierbei immerhin um die beiden Rechnungslegungsgremien, die international die größte Bedeutung haben.

Fehlende Standards

FASB und ISAB nannten als Hauptgrund für den Niedergang fehlende Standards. Das betrifft hauptsächlich die Buchhaltung von Kryptowährungen. Standards seien wichtig für das Überleben von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Mit Standards sind rechtskräftige Regeln gemeint, die bisher entweder verzögert oder vermieden wurden. Nicht zuletzt deshalb setzen sich Wirtschaftsprüfer in verschiedenen Ländern für eindeutige Bilanzierungsregeln ein. Die Vereinigung Kalifornischer Wirtschaftsprüfer veröffentlichte erst kürzlich ein Schreiben zu dem Thema. Darin forderten sie, die „allgemein gültigen Regeln für die Rechnungslegung in den USA“ anzupassen.

Ein komplexer Prozess

Die Entwicklung neuer Standards für die Rechnungslegung ist ein komplexer Prozess, der sich in der Regel über Jahre hinzieht. Aus diesem Umstand wird geschlossen, dass die Kryptowährungen diesen langen Zeitraum für die Entwicklung neuer Standards nicht überleben werden.

Warum das Thema bisher ignoriert wurde

Die bisherige Ignoranz gegenüber der Thematik Standardisierung liegt in der Hauptsache daran, dass nach wie vor nur wenige Unternehmen mit Kryptowährungen arbeiten. Wohl deshalb hat das International Reporting Standards (IFRS) lediglich eine Erklärung abgeben, die sich auf eine unverbindliche Richtlinie beschränkt. Für die Kunden bedeutet die gegenwärtige Situation eine Erschwernis, die sich gerade bei der Beratung bemerkbar macht. Firmen, die Kryptowährungen verwenden erschwert es die Arbeit. Außerdem wird es schwerfallen, neue Unternehmen für Bitcoin zu begeistern.

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