CoinShares sieht angesichts der jüngsten Kursentwicklung im Moment wieder steigende Erfolgschancen für Miner. Das Unternehmen, das sich auf Investment und Forschung im Bereich der digitalen Währungen spezialisiert hat, hat in seinem kürzlich veröffentlichten Halbjahresbericht die hohe Wahrscheinlichkeit auf Profitabilität hervorgehoben. Das gelte selbst für Miner mit hohem Produktionsaufwand. Auch der Einsatz von alten Geräten ist wieder erfolgsversprechend.

Weiterhin hat die Analyse von CoinShares zu Tage gebracht, dass man Miner vor allem dort antrifft, wo eine ausreichende Menge an erneuerbarer Energie zur Verfügung steht. Insgesamt beträgt der Anteil der erneuerbaren Energie am Bitcoin-Mining 74,1 Prozent. Das ist im Vergleich zum letzten CoinShares-Halbjahresbericht ein Rückgang von 3,7 Prozent! Trotz dieses Rückgangs betont CoinShares, dass keine andere Industrie einen größeren Anteil an erneuerbarer Energie aufweise als das Bitcoin-Mining. Und das ist eigentlich auch die „Big News“ aus diesem Bericht: Bitcoin Mining ist viel grüner als bis anhin angenommen wurde!

Was die Gesamt-Hashrate des Bitcoin-Netzwerks betrifft, konnte der Halbjahresbericht eine positive Entwicklung vermelden. Laut CoinShares hat sich diese zwischen November 2018 und April 2019 von 40 auf 50 EH/s erhöht. Das liegt im Schnitt der letzten fünf Jahre. Das ist umso bemerkenswerter, da gegen Ende 2018 die Rechenleistung des Netzwerkes merklich zurück gegangen ist. Doch das Network hat sich von dieser Schwächephase gut erholt und die Leistung konnte wieder gesteigert werden.

CoinShares begründet die Steigerung der Hashrate mit dem Einsatz von neuen Schaltungen, die eine größere Effizienz an den Tag legen und auf ihren Verwendungszweck genau abgestimmt sind. Hinzu kommt der Umstand, dass man mit alter Mining-Hardware aufgrund der guten Kursentwicklung wieder Gewinne einfahren kann. Folglich kommt diese Hardware nun auch wieder vermehrt zum Einsatz.