Die Kryptowährungen haben sich mittlerweile als eines der wichtigsten Handelsobjekten auf den Finanzbörsen rund um die Welt entwickelt. Täglich wird millionenfach auf die Börsen zugegriffen, es werden Anteile verkauft, neue Währungen erworben und die Positionen verschiedener Kryptowährungen verglichen. Ende Mai veröffentlichte die Krypto-Webseite The Block nun einen Bericht darüber, wo auf der Welt, der meiste Handel mit Kryptowährungen vollzogen wird.

Gemessen wurden die Anteile der Länder anhand von den Zugriffen auf die Kryptobörsen, wo die Währungen gehandelt werden können. Die Zugriffe wurden pro Tag angegeben.

 

Eine Analyse des Internetverkehrs zum Thema Bitcoin im Ländervergleich.

Eine Analyse des Internetverkehrs zum Thema Bitcoin im Ländervergleich.

USA auf Platz 1

Demnach liegt auf Platz eins der Länder die USA. Auf das Land, das die Entwicklung der Kryptowährungen maßgeblich vorangetrieben hat, entfielen insgesamt 24,5 % der Zugriffe auf Kryptobörsen. Rund ein Viertel des gesamten Traffics wird also allein von Menschen in den USA erzeugt.
Auf Platz zwei befindet sich Japan, von wo aus rund 10 % des Traffics an den Handelsbörsen stammen. Darauf folgen Südkorea mit 6,5 % und Indonesien mit 4,5%. Es muss hierbei beachtet werden, dass nicht alle Länder ihren Bürgern einen freien Zugriff auf die Krypto-Börsen geben. So zum Beispiel in China, wo die Börsen nur durch VPN erreicht werden können.

Aus dem Bericht geht laut The Block hervor, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Reichtum eines Landes und dem Anteil des Traffics auf Krypto-Börsen gibt. Länder mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt haben auch einen höheren Anteil am gesamten Traffic.

In Japan gibt es nun auch Gerüchte, die Regierung würde gegen Krypto-Börsen mit schlechten Sicherheitsmaßnahmen vorgehen. Im Herbst soll der Handel mit Kryptowährungen dort streng überprüft werden.