Das Fintech Transferwise (Gutscheinlink für eine gratis Anmeldung inkl. kostenlosem Money Transfer weiter unten im Artikel) hat bei einer neuen Finanzierungsrunde Gelder in Höhe von 292 Millionen US-Dollar gesammelt. Der britische Zahlungsdienstleister erlaubt die währungsübergreifende Überweisung zu niedrigen Gebühren. Eigentlich das, was Bitcoin schon lange verspricht. Wird Transferwise nun entgültig zum Bitcoin-Konkurrenten?

Mit den neuen Investitionen hat Transferwise insgesamt 689 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die neue Finanzierungsrunde wurde von den Investoren Lone Pine Capital, Vitruvian Partners, Lead Edge Capital und Blackrock gestemmt. Die Anteilseigner Andreesen Horowitz und Baillie Gifford haben ihr Investment vergrößert.

Transferwise betreibt weltweit zwölf Außenstellen und hat laut eigener Aussage fünf Millionen Nutzer pro Monat, die Transaktionen in Höhe von vier Milliarden Euro monatlich durchführen. Das Startup bietet 49 Währungen und 1.600 Währungsrouten an, die nach dem echten Wechselkurs bei Auslandsüberweisungen gewechselt werden.

Alleine im Geschäftsjahr 2017/2018 konnte Transferwise einen Umsatz von 117 Millionen Pfund verbuchen. Der Gewinn belief sich auf 6,2 Millionen Pfund. Die Mitarbeiterzahl von bislang etwa 1.600 soll bis Mitte 2020 auf 2.350 erhöht werden.

Der Erfolg von Transferwise ist an verschiedene innovative Finanzprodukte geknüpft. Europaweit bietet das Fintech außerdem eine Debitkarte auf Basis der Mastercard an. In diesem Jahr sollen auch der Asien-Pazifik-Raum und die USA mit den neuen Finanzprodukten versorgt werden. Erst im letzten Jahr hat die EU eine Verordnung erlassen, die versteckte Aufschläge bei Währungstransaktionen verbietet. Damit und mit der neuerlich erfolgreichen Finanzierungsrunde dürfte den Plänen von Transferwise nichts mehr im Wege stehen.

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