In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass die Fälschung von Medikamenten im schlechtesten Fall zum Tod des Patienten führen kann. Das hat auch die Food and Drug Administration (FDA) registriert. Daher ist die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der USA nun eine Kooperation mit dem kalifornischen Blockchain-Unternehmen ID-Logiq eingegangen. Dabei soll die Blockchain-Technologie dazu genutzt werden, um die Echtheit von Medikamenten zu gewährleisten. Die Eigenschaften der Blockchain ermöglichen nämlich die Überprüfung der Medikamente auf ihre Richtigkeit hin. Zudem kann man mit Hilfe der Technologie den Weg eines Arzneimittels innerhalb der Lieferkette nachvollziehen.

Das Pilot-Projekt, auf das sich die FDA und ID-Logiq geeinigt haben, soll einen sicheren Datenaustausch zwischen zwei unterschiedlichen Systemen ermöglichen. Mittel- und langfristig soll dieses Verfahren derart ausgebaut werden, so dass alle Produzenten von Medikamenten miteinbezogen werden können. Die Blockchain genießt in der Pharmaindustrie einen sehr guten Ruf und nicht wenige sehen in der Technologie das ideale Mittel, um die Echtheit von Medikamenten auf den Prüfstand zu stellen. Da sie Daten blockweise erfasst und mit einem freien Zugang einhergeht, erleichtert die Blockchain-Technologie die Kontrolle von Lieferketten und die Verifizierung von Daten. Deshalb hat sich die FDA bei diesem Pilot-Projekt für die Blockchain entschieden.

Die Erwartungen an die Lösung aus dem Hause ID-Logiq sind hoch. Prescription Services-CEO Tim Le lobt deren „Patientenorientierung und Benutzerfreundlichkeit“. In seinen Augen ist die ID-Logiq-Lösung eine „schlüsselfertige Komplettlösung“, mit deren Hilfe den Patienten „die neuesten, digitalen, vernetzten Gesundheitsdienste“ angeboten werden könnten. Das Pilot-Projekt der FDA und von ID-Logiq muss somit großen Vorschusslorbeeren gerecht werden.

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