Der Bitcoin wird aktuell wieder teurer. Mittlerweile muss man schon fast wieder 8’000 CHF hinblättern, will man einen ganzen Bitcoin kaufen. Bitcoin (BTC) stieg alleine in den letzten 24 Stunden um mehr als 12%. Natürlich sind die Begründungen für diesen Kursanstieg reine Spekulation. Es gibt aber doch einige Erklärungen, welche die aktuelle Hausse begründen:

1. Vom Bären- zum Bullenmarkt

Der Bärenmarkt ist vorbei. Und die Zeitspanne von mehr als 450 Tagen war die längste Zeitspanne in der Geschichte des Bitcoin, in welcher es nur eine Richtung gab: nach unten. Sind diese Zeiten vorbei? Kehren wir zu einem Bullenmarkt zuück? Die nächsten Tage und Wochen werden es zeigen. Es scheint aber so, dass der Bitcoin Chart seinen Boden gefunden hat und jetzt eine Weile lang nach oben oder zumindest seitwärts tendieren wird. Fest steht, sollte Bitcoin einmal eine vergleichbare Marktkapitalisierung wie Gold erreichen, sind angeblich Preise von bis zu 400’000 USD pro Bitcoin möglich. Davon sind wir aber noch Meilenweit entfernt.

2. Finally, Bitcoin goes Mainstream!

Als der Kurs 450 Tage lang ohne Unterbruch in den Keller rasselte, gab es doch sehr viel Positives zu verzeichnen. Leider wurde daüber wenig berichtet. In den letzten zwei Jahren ist das Ecosystem rund um Digitale Währungen wie Bitcoin stark gewachsen. Viele neue, innovative Unternehmen setzen auf die Blockchain-Technologie. Wird Bitcoin jetzt endlich Mainstream? Vielleicht. Ein interessantes Detail sei hier angemerkt: Noch nie fanden soviele Events weltweit zum Thema Bitcoin und Blockchain statt wie diesen Monat.

Noch nie fanden so viele Bitcoin Events in einem Monat statt wie im Mai 2019!

3. Der Bitfinex und USDT-Skandal befeuert den Bitcoin

Die Stablecoin Tehter war für viele, insbesondere gewichtige Kryptotrader der sichere Hafen. Jetzt nach dem Skandal steigen viele aus Tether aus und kaufen Bitcoin, was wiederum den Kurs beflügelt.

4. Geopolitik und aktulle Marktlage

Die Börsen in der USA und insbesondere die Technologie Aktien wie Facebook, Amazon&Co. scheinen ihren Höhepunkt vorerst erreicht zu haben. Und dann ist da auch noch die Drohende Gefahr eines Krieges zwischen den USA und Iran sowie das Tohuwabohu rund Einfuhrzölle. Alles in allem sehr unsichere Zeiten; viele Anleger sichern sich ihre Investitionen in traditionellen Märkte nebenher mit Kryptowährungen ab.

5. Institutionelle Anleger entdecken Bitcoin

Wer die aktuelle Entwicklung rund um Institutionelle Anleger ein wenig beobachtet merkt schnell, dass sich da etwas bewegt. Grosse Institute kaufen offen Bitcoin über bekannte Investementsgesellschaften wie beispielsweise Grayscale. Das heisst, Banken, Versicherungen und vor allem auch Pensionskassen entdecken den Bitcoin als Anlage. Entsprechende Börsenprodukte welche in einem herkömmglichen, regulierten Umfeld gekauft werden können, kamen erst diesen Frühling auf den Markt. Es gibt aber auch Anzeichen, dass viele grosse Institute sich grosszügig mit Bitcoin eindecken. Dies geschiet aber „Off the Record“, über sogenannte „Over the Counter Deals“. Derartig grosse Aufträge würden den Bitcoinkurs massiv beeinflussen. Und daran haben beide Parteien kein Interesse und handeln diese Deals daher Ausserbörslich ab, unter anderem über darauf spezialisierte Plattformen wie der OTC-Trading Desk von Coindesk.

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