Mehrere Monate lange hatte ein Paar aus Innsbruck insgesamt einen fünfstelligen Betrag an ein vermeintliches Tradingportal überwiesen. Der versprochene Gewinn blieb dann allerdings aus. Und am Ende blieb die Ernüchterung.

Gemäss einem Bericht in der Tiroler Tageszeitung handelt es sich um ein Paar, 40 und 49 Jahre alt. Beide wurden von Unbekannten um mehrere zehntausend Euro betrogen. Die Insbrucker hatten im Zeitraum von November 2017 bis März diesen Jahres mehrere Online-Überweisungen an ein vermeintliches Tradingportal getätigt. Dieses versprach, gewinnbringend mit der Kryptowährung Bitcoin zu handeln – der Gewinn blieb jedoch aus. Die Höhe des Gesamtschadens liegt laut Polizei im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Es kommt insbesondere in Österreich immer wieder zu Fällen, wo vermeindliche Bitcoin oder CFD Trading-Portale die Anleger um ihr Geld bringen. Es handelt sich dabei oft um komplett gefälschte Webseiten. Es lohnt sich vor einer Investition in einen Broker erst die Erfahrungswerte zu ergoogeln. Seiten wie Trustpilot können auch helfen und einen Indiz liefern. Und insbesondere in Österreich lohnt es sich, ab und zu die News auf der FMA Webseite zu kontaktieren. Die österreichische Finanzaufsicht publiziert in regelmässigen Abständen Informationen zu aktuellen Themen.