China kauft weiter fleißig Gold ein. Die chinesische Devisenbehörde State Administration of Foreign Exchange (Safe) verfügt nun über mehr als 60 Millionen Unzen Gold. Der Einkauf von Gold wurde in China nach zweijähriger Pause jüngst wieder fortgesetzt.

Die chinesische Zentralbank verzeichnet beim Goldbestand ein neues Rekord-Niveau. 1.185 Tonnen Gold befanden sich zum 31. März 2018 im Bestand der Bank. Der Goldwert lag bei 78.525 Milliarden US-Dollar und entsprach damit dem Londoner Goldkurs. Das ist der vierte Monat in Folge, in dem China einen steigenden Goldbestand verzeichnet. Allein im Jahr 2019 wurden von China rund 33 Tonnen Gold eingekauft, was umgerechnet in etwa 1.060.000 Unzen Gold entspricht. Der Anstieg kommt plötzlich, nachdem die People´s Bank of China den Goldkauf zwei Jahre lang gestoppt hatte.

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Mit den jüngsten Goldeinkäufen verzeichnet China mehr als drei Milliarden US-Dollar in Gold-Reserven. Das entspricht im Vergleich zum Vormonat einem Anstieg von 0,2 Prozent bzw. 7,32 Milliarden US-Dollar. Die gesamten Währungsreserven des Landes setzen sich zu etwa 2,45 Prozent aus Gold zusammen. China gehört mit seinen jüngsten Investitionen in das Edelmetall zu den größten Gold-Einkäufern überhaupt. Der Staat investiert auch in andere Edelmetalle wie Silber oder Kupfer. Auch im Bereich der Kryptowährungen sind aus China große Investitionen zu verzeichnen.

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