An die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) werden laufend Fälle herangetragen, in denen Personen, die sich fälschlicherweise als Mitarbeiter der FMA ausgeben, angebliche Kunden des Unternehmens „HBC Broker“ kontaktieren und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu Geldzahlungen auffordern. (Bitcoin News Schweiz hat darüber berichtet) Um eine Legitimation als FMA-Mitarbeiter vorzutäuschen verwenden sie dabei auch gefälschte Dokumente mit FMA Logos. Die angeblichen FMA-Mitarbeiter geben demnach an, dass ein Unternehmen namens „HBC Broker“ auf Beschluss der FMA liquidiert worden wäre und die Liquidationserlöse unter den Kunden des Unternehmens aufgeteilt werden sollten. Damit die Kontaktierten den ihnen zustehenden Anteil erhalten können, müssten sie vorab eine „Provision“ leisten.

Die FMA warnt! Bei diesem Vorgehen handelt es sich um einen Betrugsversuch! Die FMA stellt klar, dass sie niemals einen Liquidationsbeschluss für ein Unternehmen namens „HBC Broker“ gefasst hat. Derartige Beschlüsse liegen nicht in ihrer Zuständigkeit. Die FMA hat auch niemals einem Unternehmen namens „HBC Broker“ eine Konzession erteilt oder ein solches Unternehmen beaufsichtigt.

Die FMA hat gegen diese Vorgehensweisen bereits Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Alle Personen, die mit derartigen Kontaktaufnahmen konfrontiert sind, werden ersucht, die FMA zu informieren. Auf keinen Fall sollen irgendwelche Zahlungen geleistet und keinesfalls Informationen wie Kontodaten bekanntgegeben werden.

Quelle: