Wie eine aktuelle Umfrage unter amerikas Rentner ergeben hat, sind nur etwa drei Prozent der US-amerikanischen Senioren im Besitz von Bitcoin. Die Umfrage des Magazins für Altersvorsorge IRA wurde im April unter 1.000 Amerikanern über 50 Jahre durchgeführt. Im Rahmen der Befragung wurde das grundsätzliche Interesse an Kryptowährungen wie dem Bitcoin erfragt. Gold IRA nennt auch die Gründe für das überraschende Ergebnis.

Knapp 57 Prozent der Befragten kennen Bitcoin zwar, nutzen ihn allerdings nicht. Nur knapp 2,7 Prozent der befragten Senioren gaben an, bereits Bitcoin zu besitzen. 4,5 Prozent der Befragten wollen die Entwicklung des Bitcoins zunächst beobachten, um dann eventuell einzusteigen. Für knapp 33 Prozent der Befragten ist Bitcoin generell kein Begriff. 3,5 Prozent möchten zukünftig in den Coin investieren, verfügen jedoch noch nicht über das nötige technische Know-how. Zum Vergleich: eine jüngst in Russland durchgeführte Studie zeigt, dass in dem Ostblockstaat etwa zwei Prozent der Bevölkerung bereits in den Bitcoin investiert.

94% der Stiftungsfonds setzen auf Kryptowährungen

Die Gründe für die Ergebnisse der Umfrage von Gold IRA könnten in der bislang noch geringen Verbreitung von Kryptowährungen bei älteren Menschen liegen. Senioren kommen im Alltag wenig mit Bitcoin und Co. in Kontakt und erfahren über die Medien allenfalls die grundlegenden Informationen. Wie eine Studie von Global Custodian und The Trade Crypto ergab, sind bereits 94 Prozent aller Stiftungsfonds mit Krypto-Investitionen diversifiziert.