Sawa Minerals, ein Tech-Unternehmen aus Kenia, möchte den Goldabbau in Westafrika unter faireren Bedingungen für die Arbeiter in den Goldminen stattfinden lassen. Passieren soll das mithilfe der vom Unternehmen entwickelten Blockchain-Plattform. Auch in anderen Branchen gibt es ähnliche Versuche.

Moderne Sklaverei, Hungerlöhne und unmenschliche Arbeitsbedingungen – Das sind Schlagwörter, die einem zum Thema Gold aus Westafrika in den Sinn kommen. Gold liegt meist tief unter der Erde begraben und wird unter oftmals unmenschlichen Arbeitsbedingungen hinaufbefördert. Viele Industriezweige, wie zum Beispiel das Bauwesen oder die Elektronikindustrie, sind auf Gold aus Westafrika angewiesen. Für fast jedes technische Gerät werden Bodenschätze wie Silber und Gold benötigt. Und die Nachfrage steigt weltweit!

Fairer Goldabbau durch Blockchain-Plattform

Das Ziel der Blockchain-Plattform Sawa Minerals ist es, Kinderarbeit aus dem Goldabbau zu eliminieren und faire Arbeitsbedingungen für die Minenarbeiter zu schaffen. Liefer- und Wertschöpfungskette des Mineralienabbaus sollen fairer werden. Wie genau die Plattform im Detail funktioniert, ließ das Unternehmen offen. Doch es gab an, dass die Plattform einerseits für faire geregelte Arbeitsbedingungen für die Arbeiter sorgen werde, andererseits aber auch dafür, dass diese eingehalten würden.

Blockchain-Plattformen auch in anderen problematischen Wirtschaftszweigen

Sawa Minerals hat nicht als einziges Unternehmen verstanden, dass Blockchain-Plattformen die Lösung für faire Arbeitsbedingungen sein können. Auch in Ruanda gibt es hierzu Überlegungen. Blockchain-Plattformen könnten zum Beispiel in der Kakao-, Kaffee- und Diamantenbranche eingesetzt werden.

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