Mio ist eine Dating-App, die sich durch ihre Denzentralität auszeichnen soll. Nach Angaben der Entwickler unterscheidet sie sich stark von bisherigen Dating-Plattformen in der Blockchain-Szene.

Mio – Die neue dezentrale Dating-App mit neuem Messaging-Protokoll

Mio – Die neue dezentrale Dating-App mit neuem Messaging-Protokoll

Jeder, der bereits einmal Apps wie Tinder oder Lovoo genutzt hat, weiß, dass der Login bei solchen Apps in der Regel über Social Media Accounts läuft. So muss man sich beispielsweise bei Tinder mit einem schon existierenden Facebook-Konto anmelden, was zur Folge hat, dass von Tinder eine große Menge an Daten gesammelt wird. Mio hat nun den Ansatz, dieses massive Sammeln von Daten mithilfe verschiedener Technologien als Basis ihrer App komplett zu vermeiden.

Die Bedienung der App ist sehr intuitiv und ähnelt dem „swipen“ nach links oder rechts, das Tinder als Bewertungssystem nutzt. Allerdings verwendet Mio auch einige neue Features. So dient zur Vorstellung nun ein sehr kurzes Video und nicht mehr ein einfaches Profilbild. Auch wird ein nutzungsbasiertes Gebührensystem eingeführt, wodurch nun nur noch die Leistungen in Rechnung gestellt werden, die auch wirklich genutzt werden. Das gibt den Nutzern die Möglichkeit, flexibler zu sein und ihre Tokens, die Währung der App, gezielt einzusetzen.

Bei der Programmierung setzen die Entwicklungen auf zwei separate Phasen. Während in der ersten Phase verschiedene Features zentral ablaufen, wird in der zweiten Phase das sogenannte Raiden verwendet. Damit soll sichergestellt werden, dass die Prozesse zügig ablaufen. Die Bilder und Daten der Nutzer werden dezentral gespeichert und die Chats über ein Verfahren, das dem Tor-Browser ähnelt, abgewickelt. Durch diese Maßnahmen wird in der Folge ein hoher Grad an Privatsphäre erreicht.

MIO: Videointerview des deutschen Vlogger „Der Altcoinspekulant“ mit Sebastian Bürgel über das neue Messaging Protokoll „HOPR“

Quelle: