Kryptos traden und dabei statt Gebühren bezahlen noch dazu Geld verdienen? Eterbase kündigte heute in einem Blogpost auf Medium negative Trading Fees an. Zugegeben, unterschiedliche Market Maker und Market Taker Fees sind in der Trading-Welt spätestens seit Einführung des Hochfrequenzhandels nichts Neues mehr. Doch Eterbase ist nun der erste Exchange, der die sogenannten Market Maker mit negativen Gebühren belohnt. Eterbase schreibt:

Wir haben unserer Community, Händlern, Market Makern und Partnern zugehört. Daher haben wir uns entschlossen, unsere Gebührenordnung entsprechend zu ändern:

Um Eterbase von anderen Plattformen zu unterscheiden, haben wir uns entschieden, negative Handelsgebühren für alle Market-Making-Aufträge einzuführen, die von Premium-Mitgliedschaftsstufen 5 und höher ausgeführt werden.

Um es klar zu sagen: Wenn Sie eine Limit-Order in unser Orderbuch aufnehmen, und diese Order normalerweise ausgeführt wird, erhält der Umtausch sowohl vom Market-Maker als auch vom Market-Taker (oder von beiden Seiten des Handels) Gebühren.

In unserem Fall würden Sie, wenn Sie 1.000.000 XBASE-Token deponiert haben und Ihre Mitgliedschaft dem Premium 8-Level entspricht, alle im Prozess gesammelten Gebühren erhalten!

Fazit:

Eine sehr hochinterssante Sache. Zeichnet sich da ein neuer Trend ab? Werden nun auch im Kryptowährungsbereich Market Maker belohnt? Nach dem Motto: Wenn viel gehandelt wird, gewinnen alle. Kleiner Wermuts-Tropfen: Leider gilt die Regelung nur für die Besitzer von einer stattlichen Menge Eterbase XBASE Token. Aber Eterbase hatte sich ja auch als leistungsstarker Exchange mit Ausrichtung auf Businesskunden angekündigt. Der Eterbase Exchange soll noch diesen Monat, Ende April 2019, starten. Anfangs soll es ein Börse mit rein digitalen Assets sein. Später folgen dann gemäss eigenen Angaben Währungspaare zu Schweizer Franken und Euro.

Addendum: Market Maker und Market Taker Fees im Beispiel von GDAX erklärt:

Trading and Analysis – Market Maker vs. Market Taker

Quelle: