Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds haben einen internen Token entwickelt, damit die Mitarbeiter einen Anreiz haben, sich in Blockchain Technologie weiterzubilden. Dieser Token ist nicht handelbar. Es wird von der Financial Times berichtet, dass diese Pseudo-Kryptowährung dazu dienen, das Wissen über Krypto-Währungen zu erweitern und begreifbar zu machen. Eine Handelsfunktion ist mit der Kryptowährung nicht verbunden. Es ist von einer Bildungsfunktion auszugehen. Es wird auch überlegt, ob es Belohnungen für den Eintausch der Tokens geben soll.

Investition in Wissen

Als zukünftiges Ziel des IWF soll der Zugang und das Wissen über Kryptowährungen und Blockchaintechnologie vertieft werden. Man hat festgestellt, dass Gesetzgeber, Entscheidungsträger und sogar Wirtschaftswissenschaftler Defizite im Bereich dieser Währungen haben. Diese vorhandene Wissenslücke solle nun geschlossen werden. Auch wenn sich Kryptowährungen hierzulande noch nicht sehr durchgesetzt haben, ist es so, dass man durchaus vermutet, dass sie in der Lage sind, das System zum Wackeln zu bringen. Es gibt Beispiel von Tokens, die von bekannten Banken herausgegeben wurden. Zumindest hätten die Krypto-Währungen das Potenzial, die Frage nach Vertrauen und Stabilität von Währungen zu stellen. Gerade diese zwei zentralen Begriffe sind dem IWF besonders wichtig. Jede Innovation muss geprüft werden, denn auch ein Bitcoin Boom sollte nicht zu einer Infragestellung vorhandener Werte führen.

Topaktuelles Interview mit IWF Chefin Lagarde: Kryptowährungen werden das Finanzsystem durchrütteln!