Laut einem Bericht plant die Kiewer Stadtverwaltung wieder, Bitcoin als Zahlungsmittel für den öffentlichen Verkehr innerhalb der ukrainischen Hauptstadt zu implementieren. Die Einführung von Bitcoin ist Teil einer Strategie, den Nahverkehr von Kiew zu modernisieren.

Bitcoin als Zahlungsmittel für Bus und Bahn

Die Idee einer Bitcoin Implementierung im öffentlichen Verkehr der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist nicht neu. Bereits im August 2018 plante die Kiewer Stadtverwaltung (KCSA), eine Möglichkeit einzuführen, um mit Bitcoin für Busfahrttickets bezahlen zu können. Der Plan scheiterte am damals hohen Preis der Kryptowährung. Mittlerweile ist der Preis jedoch gesunken. Laut einem Bericht von iaftnews werden daher die Pläne wieder aufgegriffen.

Die Implementierung von Bitcoin für Zahlungen im öffentlichen Nahverkehr ist Teil einer Strategie, bei der es um die Modernisierung des Kiewer Verkehrs geht. So wurde im Februar 2019 eine Smart Card eingeführt, eine Prepaid-Karte, mit der sich für alle Verkehrsmittel Kiews zahlen lässt.

Kiews Vision 2024

Die Bitcoin Implementierung könnte Teil der „Vision 2024“ der Stadtverwaltung sein. Bis zu diesem Jahr ist geplant, dass man im gesamten öffentlichen Verkehr mit E-Tickets bezahlen kann. Damit folgt Kiew den Modernisierungsbemühungen anderer Länder, wie Dubai mit seiner NOL-Karte oder der SUBE-Karte von Argentinien. Die SUBE-Karte kann bereits mit Bitcoin aufgeladen werden.

Laut dem Bericht könnte die Einführung des E-Tickets der erste Schritt zur Implementierung von Bitcoin sein. Außerdem sei geplant, ein Bitcoin-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr zu entwickeln. Mit der Implementierung von Bitcoin in den Kiewer öffentlichen Verkehrsmitteln könnte sich die Akzeptanz der Kryptowährung in der Ukraine verbessern.

Quellen:

Foto: Visitkiev.com