Es gibt gute Nachrichten für die japanischen Benutzer von Kryptowährungen, denn in Zukunft können diese ihre Zugtickets möglicherweise mit digitalen Währungen bezahlen. Cointelegraph Japan konnte vor kurzem in Erfahrung bringen, dass der Eisenbahnkonzern East Japan Railway Company (JR East) darüber nachdenkt, die Suica-Card so umzurüsten, dass man diese auch mit Kryptowährungen aufladen kann. Bei der Suica-Card handelt es sich um eine der meistgenutzten Kundenkarten in Japan. Von der Prepaid-Karte gibt es circa 70 Millionen Exemplare, die zum Kauf von Zugtickets und anderen Dienstleistungen benutzt werden können.

Diesen Coup möglich gemacht hat die Krypto-Börse DeCurret. Letztere präsentierte am 27. März ihr neues Krypto-Zahlungssystem der Öffentlichkeit. Und nur einen Tag später hat die japanische Finanzdienstleistungsagentur (FSA) grünes Licht für die Pläne gegeben. Derzeit ist geplant, dass die Börse am 16. April den Betrieb aufnimmt. Zu den Krypto-Währungen, mit denen Handel getrieben werden kann, zählen Bitcoin, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash. Ethereum-Benutzer müssen sich noch etwas gedulden. Ab Juni oder Juli soll es möglich sein, mit dieser Kryptowährung bei DeCurret Handel zu treiben. Als Basenpaare sind indes Yen und Bitcoin vorgesehen.

Jedoch sollte man diese Erfolgsmeldung mit Vorsicht genießen, denn bis jetzt ist noch nichts in trockenen Tüchern. Ab wann genau man seine Suica-Card mit Kryptowährungen aufladen kann, steht noch nicht fest. Und ob JR East diese Überlegungen am Ende wirklich in die Tat umsetzt, kann jetzt noch nicht mit abschließender Sicherheit gesagt werden. Unabhängig davon weist der japanische Krypto-Markt derzeit einen Aufwärtstrend auf, wie die baldige Eröffnung der Krypto-Börse Rakuten Wallet zeigt.

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