„Werbeanzeigen aus dem Jahr 2018“ heißt der Bericht, den der Microsoft Konzern für seine Suchmaschine Bing vorlegte. In diesem Bericht werden die verschiedenen Werbeanzeigen, die für die Suchmaschine 2018 geschaltet worden, offengelegt und begründet. Es werden auch Werbeanzeigen beschrieben, die von Microsoft abgelehnt wurden, wie zum Beispiel BitCoin.

Im Bericht wurde erwähnt, dass über fünf Millionen Werbeanzeigen für die Kryptowährung allein in 2018 geblockt wurden. Als Grund für die Ablehnung der Werbung nannte Microsoft das Potential der Währung, Betrüger anzulocken. Die Anonymität, mit der dank BitCoin Transaktionen durchführbar seinen, würde von Betrügern ausgenutzt werden, um normale Nutzer der Währung auszunehmen.

Neben BitCoin wurden auch Werbungen für Schusswaffen von Bing gesperrt. Nicht nur Bing hat sich dazu entschieden, die Kryptowährung zu verbieten: andere Internet-Riesen wie Facebook oder Google hatten schon im Januar beziehungsweise im März 2018 bekanntgegeben, keine Werbung für BitCoin schalten zu lassen. Twitter ließ Nutzer außerdem bannen, wenn diese zu aggressiv für BitCoin warben.

Die negative Einstellung zu der Kryptowährung steht jedoch im Kontrast zu den privaten Meinungen der Geschäftsführer vieler dieser Unternehmen. So äußerten sich zum Beispiel Jack Dorsey und Mark Zuckerberg, CEOs von Twitter und Facebook, privat positiv über die Kryptowährung.
Neben den Internetkonzernen schaltete sich auch die Weltbank ein. Diese kritisiert vor allem die Blockchain-Technologie. Der Hype wäre unbegründet und würde falsche Hoffnungen verbreiten hieß es auf einer Konferenz. Der Hype um die Technologie wurde zum Beispiel mit einem Werbefoto für einen Big Mac und dem echten Produkt, was man im Laden bekommt, verglichen. Die Bank of America übte ebenfalls Kritik, es sollten gute Verwendungszwecke für die Technologie vorgestellt werden, ehe sie gefeiert werden solle.