Wie die Netzwoche in einem Kurzartikel schreibt, will das Zürcher Startup dank der Blockchain Haustieren helfen. Cognipet heisst das Projekt. Züchter können bei Cognipet Informationen zu Jungtieren, wie Stammbaum und medizinische Dokumente, auf der Blockchain hinterlegen.

Tier ID-Nummer in der Blockchain

Die ID der Tiere soll nicht mehr auf Halsplaketten und in Papierdokumenten gespeichert werden, sondern ganz einfach öffentlich und unfälschbar auf der Blockchain. Zugelaufenen Tiere finden so viel schneller zum Halter zurück. Zudem verhindert eine derartige Datenbank den illegalen Haustierhandel.

Jeder zweite Hausalt besitzt mindestens ein Haustier!

In den westlichen Ländern besitzt über die Hälfte der Einwohner mindesten ein Haustier, allen voran Hunde und Katzen. Nicht alle Anbieter in diesem Millionenmarkt haben das Wohl der Tiere im Fokus. Immer wieder berichten die Medien über unsägliche Welpenfabriken, die am Fliessband «neue Produkte» für die hohe Nachfrage nach einem vierbeinigen Freund oder einem Spielkameraden für die Kinder produzieren. In diesem hochfragmentierten, diffusen Markt soll die Digitalisierung Transparenz schaffen und über eine Kontaktfunktion seriöse Züchter mit verantwortungsvollen Haustierhaltern zusammenbringen. Auch Heimtieren will die App helfen, neuen Anschluss zu finden.

Stammbäume, Zertifikate und medizinische Daten

Züchter können Zertifikate, Stammbaum und medizinische Dokumente zu ihren Jungtieren in der Blockchain hinterlegen, offen einsehbar für potenzielle Käufer. Auch ein Züchter-Rating soll die Entscheidungsfindung unterstützen. Neben diesen fundamentalen Funktionen soll die Android- und iOS-App auch den Digital Lifestyle moderner User das ganze Haustierleben hindurch bereichern, etwa mit intelligenten Foto- und Social Media-Funktionen. Besonders wertvoll: Durch die Bilderkennungsfähigkeit soll die App auch helfen, vermisste oder aufgefunden Tiere schnell ihren Besitzern zuzuordnen.

Quellen:

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