Angesichts seiner oftmals nicht gerade optimistischen Prognosen zu Entwicklungen in der Finanzwelt hat sich Marc Faber den Spitznamen „Dr. Doom“ verdient. Der bekanntesten Kryptowährung jedoch räumt er nun zumindest eine Chance ein: Der Schweizer Börsenexperte hat zum ersten Mal Bitcoin gekauft.

Marc Faber in CashTV zum Thema Bitcoin


(Ab ca. Minute 19 geht’s um Bitcoin)

Nach dem turbulenten Sturz im vergangenen Jahr konnte sich der Bitcoin-Kurs in jüngerer Vergangenheit erholen; in den letzten drei Monaten war ein Anstieg von immerhin 15 Prozent zu verzeichnen. Dem Branchenmagazin „Cash“ verriet Faber jüngst, dass er sich unter anderem aufgrund dieses positiven Trends für den Kauf entschieden habe.

Darüber hinaus sei der einst als Skeptiker der Kryptowährung geltende Autor insbesondere von jungen Lesern dazu ermutigt worden. Gleichzeitig weist er entschieden darauf hin, dass er seinen Bitcoin-Erwerb nicht als Handlungsempfehlung verstanden wissen möchte: So sollten Interessenten lediglich so viel investieren, wie sie im schlimmsten Fall auch als Verlust verkraften könnten. Faber selbst verspreche sich vorrangig einen Lerneffekt.

Diese Warnung liegt im enormen Veränderungspotential von Bitcoin begründet, das der Schweizer auch in einem Gespräch mit Wence Casares thematisiert hat. Der CEO von Xapo räume zwar ein, dass der Kurs von Bitcoin theoretisch gen Null gehen könne – genauso gut sei jedoch denkbar, dass er in Zukunft ungekannte Höhen erreicht. Faber zufolge sei es „nicht sicher, aber möglich“, dass Bitcoin zum Standard bei Geldtransfers avanciert.

Interview Marc Faber mit Lukas Hässig von Inside Paradeplatz

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