Letzten August 2018 gab Starbucks bekannt, mit Bakkt zusammenzuarbeiten. Zuvor ging es noch darum, die Zahlungssoftware von Bakkt zu nutzen, um Bitcoin in Fiatwährungen umzutauschen. Neue Erkenntnisse zeigen jedoch, dass es dabei um weit mehr ging.

Als Starbucks im August letzten Jahres bekanntgab, mit Bakkt zusammenzuarbeiten, hofften viele, dass das Unternehmen bald Bitcoin und andere Kryptowährungen in seinen Filialen akzeptieren würde. Allerdings dementierte das Kaffee-Unternehmen solche Vorstellungen. Bakkt solle lediglich dabei helfen, die Bitcoin in Fiatwährungen umzuwandeln und dafür die Technologie bereitstellen. Kunden können also nicht direkt mit Bitcoin für ihren Kaffee bezahlen, stattdessen wandelt die Software von Bakkt die BTC in US-Dollar, Euro etc. um.

Unverhältnismäßig große Beteiligung

Laut einem geleakten Bericht steckt hinter der Partnerschaft jedoch mehr, als nur die Implementierung der Software. Die Zahlungssoftware von Bakkt ist teil eines wesentlich bedeutenderen Deals. Bei dem Deal erwarb Starbucks Anteile an der Bitcoin-Features-Plattform Bakkt. Wie viel sich das Unternehmen diese Anteile kosten ließ, ist nicht bekannt. Jedoch soll die Beteiligung „unverhältnismäßig groß“ gewesen sein. Außerdem wurde dabei keine Barinvestition getätigt.

Launch von Bakkt in 2019 verzögert sich

Ursprünglich wollte Bakkt seine Bitcoin Features bereits am 24. Januar 2019 starten. Allerdings kamen der Plattform die Shutdowns der US-amerikanischen Regierung sowie die zeitweilige Schließung der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) dazwischen. Dadurch wird sich der Launch der Futurs-Plattform verzögern. Gleichzeitig sind weitere auf Kryptowährungen bezogene Services geplant. Bakkt will die Cloud von Microsoft nutzen, damit die Menschen Bitcoin global handeln und ausgeben können.