Mit der Axel Springer AG lässt sich nun einer der wichtigsten Konzerne in Deutschland auf Kryptowährungen ein. Das Medienunternehmen ist eine Partnerschaft mit SatoshiPay eingegangen. Bei SatoshiPay handelt es sich um ein Startup-Unternehmen aus Berlin, das eine auf Blockchain basierende Zahlungsmethode entwickelt hat. Bei Springer verspricht man sich von diesem Schritt geringere Transaktionskosten und eine effektivere Monetarisierung des Contents. Die von SatoshiPay erstellte Bezahlplattform soll in Zukunft ein fester Bestandteil der Produkte des Springer Verlages sein. SatoshiPay ist fest davon überzeugt, dass man auf diese Art und Weise eine direkte Verbindung zwischen Nutzer und Publisher herstellen kann.

Die Zusammenarbeit zwischen SatoshiPay und Springer reicht bis in das Jahr 2015 zurück. Doch welchen Nutzen hat das Medienhaus von der Kooperation mit dem vergleichsweise kleinen Startup? Mit Hilfe von SatoshiPay können die Leser einen Artikel Absatz für Absatz freikaufen. Anhand der Auswertung dieser Daten kann der Verlag dann herausfiltern, welche Inhalte bei den Konsumenten gefragt sind und welche nicht. Das ist ein nicht zu unterschätzender Kenntnisgewinn, den sich der Springer Verlag bei der Erstellung des Internet Contents zu Nutze machen kann. Hinzu kommt, dass Springer durch die Zusammenarbeit mit SatoshiPay seine PayWall optimieren kann.

SatoshiPay ist insofern ein interessanter Partner für die Axel Springer AG, da das vom Startup-Unternehmen verwendete Verfahren „Blockchain Stellar“ bislang nur wenige Nutzer gefunden hat. Ende 2017 ist SatoshiPay von Bitcoin auf Stellar gewechselt. Bisher ist dieser Schritt noch nicht mit einer hohen Nachfrage belohnt worden. Vielleicht bringt die Zusammenarbeit mit Axel Springer ja den Durchbruch.