Mit Bitcoin überall bezahlen zu können, das ist nicht nur der Traum der Krypto-Anleger weltweit, sondern auch eines der erklärten Ziele der Entwickler hinter einer grossen Zahl von Coins. Während der Laden um die Ecke vermutlich nicht zu den Vorreitern beim digitalen Zahlen gehören wird, gibt es einige Branchen, die der Entwicklung aufgeschlossen gegenüberstehen und deren Kunden bereit sind, direkt mit Bitcoin zu bezahlen.

Der Online-Handel

Der Online-Handel in der Schweiz hat in den letzten Jahren stark zugelegt: 2017 zum Beispiel stieg der Umsatz mit E-Commerce um 800 Millionen Franken auf 8,6 Milliarden Franken an. Und von dem Aufschwung können auch Bitcoin Anleger profitieren, denn immer mehr Online-Geschäfte akzeptieren BTC Coins als Zahlungsmittel in ihren Shops. Dank Anbietern wie All4BTC ist es bereits jetzt möglich, beim Platzhirsch Amazon zu bezahlen. Und die guten Neuigkeiten brechen nicht ab: Denn schon bald könnte Amazon direkt Bitcoin Zahlungen entgegen nehmen. Hinweise darauf wurden zum Beispiel schon in Form von Amazon-URLs gefunden, die der Internet-Riese registriert hat. Damit würde der Anbieter wohl in kurzer Zeit die gesamte Branche mitziehen.

Game

Foto (c) Plarium

Die Videospiel Industrie

Kaum eine Käufergruppe ist Bitcoin gegenüber aufgeschlossener als die technikfreudigen Videospieler, die es inzwischen in allen Altersklassen gibt. Die oft zahlungsfreudigen Spieler können bereits jetzt auf einer Zahl an einschlägigen Portalen ihre Games direkt mit Bitcoin kaufen, darunter zum Beispiel beim Importhändler Play-Asia. Besonders lukrativ könnte das Geschäft bei den im Markt beliebten MMO-Spiele werden: Denn bei Free-to-Play Strategietiteln wie Vikings: War of Clans oder Throne: Kingdom at War, geben die Nutzer gerne Geld für die Anpassung ihres Spielerlebnisses aus. Sobald der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird eine grosse Anzahl an Entwicklern Bitcoin als Zahlungsmethode anbieten und damit den Nutzen der digitalen Währung für ein grosses Marktsegment steigern. Das bedeutet positive Aussichten für Anleger, die an die revolutionäre Kraft von Bitcoin glauben.

Die Musik Industrie

Blockchain und Bitcoin könnten auch der Musik Industrie zugute kommen. Diese hat nämlich zwei grosse Probleme: Die Einfachheit des Kopierens von Musiktiteln und mangelndes Vertrauen der Kunden. Diese Schwierigkeiten existieren schon seit Jahren und wurden weder durch CDs, noch durch Angebote wie den iTunes Store oder Streaming Dienste wie Spotify gelöst. Blockchain verspricht, Musik wertvoller zu machen, da Raubkopien mit Hilfe der Technologie leichter bekämpft werden können und die Künstler so ihr Geld erhalten – was nötig ist, um die Branche langfristig am Leben zu halten. Logisch, dass bereits jetzt einige Bands Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren und Dienste wie Bitttracks gerade vermehrt aus dem Boden schiessen. Sobald Bitcoin standardmässig zum Kauf von Musik eingesetzt werden kann, wird das die Kurse in die Höhe schnellen lassen. Käufer, Plattenlabels und Künstler gewinnen gleichermassen.

Bitcoin im Kommen

Bitcoin ist als Zahlungsmittel in den genannten Industrien im Kommen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Nutzer mit Bitcoin Musik, Videospiele und weitere Produkte kaufen werden. Kurssteigerungen werden die Folge sein, sowie eine erhöhte Bekanntheit von Kryptowährungen in der Bevölkerung. Einer der grossen Träume der Blockchain-Pioniere kann also bald schon Wirklichkeit werden. Wie schnell dies geschieht, hängt zu einem stattlichen Teil davon ab, wie viel Vertrauen die Anleger in BTC Coins legen und wie schnell die Allgemeinbevölkerung aufgrund dessen bereit sein wird, im grossen Stil mit Bitcoin zu bezahlen.