Die Bank of America hat am 26. Dezember 2018 für Blockchain-ATMs eingereicht. Das Berichtet die Zeitung Finance Magnates. Die Geldautomaten sollen Transaktionen erleichtern, nachvollziehbarere gestaltet sind und den Umgang mit Bargeld allgemein erleichtern.

In den Vereinigten Staaten von Amerika gilt die Bank of America gilt als die zweitgrößte ihrer Art. Das nun eingereichte Patent ist laut Informationen der Zeitung beim U.S. Patent and Trademark Office (USPTO) eingegangen. Dabei ist das Patent nicht unter dem Begriff Blockchain, sondern vielmehr unter der übergeordneten Bezeichnung Distributed Ledger Technology, zusammengefasst. Dies bezeichnet auch Hashgraphs und Tangle.
Interessant dabei ist, dass das Unternehmen schon über 50 Patente bezüglich der Distributed Ledger Technologie eingereicht hat. Dabei soll es das Ziel sein, neue Bargeldautomaten aufzurüsten und die Blockchain-Technologie einzusetzen. Der Automat ist im Normalfall mit einem Speicher, einem Prozessor und einer Benutzeroberfläche ausgestattet. Gegen die häufig auftretenden Probleme der Finanzinstitute soll eine Blockchain-Anbindung hinzukommen. Die Blockchain soll die Integration in das interne Betriebssystem der Banken ermöglichen. Somit kann der Kunde auch Automaten von anderen Finanzunternehmen nutzen und mehr Geld transferieren – auch weil die Transaktionen danach transparenter sind. Das Ein- und Auszahlen von Bargeld soll per Echtzeit überprüfbar und sein.

Scheinbar macht die Bank of America große Schritte in diesem Bereich, denn erst im November war bekannt geworden, dass die Bank ein weiteres Patent für einen Dienst zur Sicherung von privaten Keys eingereicht hatte. Dabei betonte der Bankvorstand, dass die momentanen Sicherheitsvorkehrungen nicht ausgereicht hätten.