Wie bekommt man das Geld zum Zirkulieren und in hoffnungsloser Rezession die Wirtschaft in Schwung? Ein österreichischer Bürgermeister wagte 1932 ein erstaunliches Experiment.

Tirol, Anfang der 1930er Jahre: Michael Unterguggenberger, der neue Bürgermeister der Gemeinde Wörgl, muss seinen Heimatort vom finanziellen Kollaps retten. In Folge der Weltwirtschaftskrise stehen viele Menschen ohne Arbeit da, gleichzeitig beginnt der Aufstieg von Nationalismus und Antisemitismus. In dieser schier ausweglosen Situation wagt Unterguggenberger ein Experiment: Er druckt für die Bürger seiner Gemeinde eigenes Geld. So saniert er nicht nur Wörgl, sondern weckt Hoffnungen in der ganzen Welt: in Deutschland, Frankreich und selbst in den USA. Doch hat Unterguggenberger die Rechnung ohne die Nationalbank gemacht. Die stellt ihn vor Gericht und lässt seinen Versuch verbieten.

Doku ist live in der ORF-Mediathek

Diese Doku ist wenige Tage noch im Replay zu sehen auf der Webseite des ORF. Gleichzeitig wurde ein vom SRF und ORF zusammen produzierten Spielfilm namens „Das Wunder von Wörgl“ publiziert.

„Der Geldmacher – Das Experiment des Michael Unterguggenberger“ ist eine Koproduktion von epo-film, ORF und BR, gefördert von Land Tirol, Zukunftsfonds der Republik Österreich und BMBWF.

Der Geldmacher – Video in voller Länge

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