Neue Zahlen zeigen, dass sich der Bereich der Digitaltechnik, in der auch die Blockchain zum Einsatz kommt, immer attraktiver für Arbeitnehmer wird. Etwa 0,15 Prozent aller Arbeitnehmer in der Bundesrepublik sind schon jetzt in diesem Bereich tätig, den es erst seit wenigen Jahren gibt. Diese Angaben lassen Rückschlüsse auf die Zukunftsentwicklung und die Wichtigkeit des Sektors zu.

International ist Deutschland gut aufgestellt

Als Grundlage zur Zahlenermittlung wurde das Verhältnis der arbeitenden Bevölkerung im Vergleich zu den Jobs in Digitalbereich ermittelt. Auch fast 350 Millionen Profile bei LinkedIn fanden Berücksichtigung.
Dabei stellte sich heraus, dass Deutschland weltweit nach den Niederlanden und Österreich den dritten Rang einnimmt. Nur 0,01 Prozentpunkte beträgt der Unterschied.

Es lohnt sich dabei der Vergleich mit anderen großen Industrienationen. Besonders auffällig ist dabei der Abstand zu den USA. Zwar sind die Vereinigten Staaten die größte Volkswirtschaft der Welt, doch in Sachen Digitallösungen besteht noch ein großes Aufholpotenzial. Nur 0,06 Prozent aller Amerikaner verdienen ihr Geld bei Unternehmen, die im Digitalwesen tätig sind. Bei über 150 Millionen angestellten kommt so eine Zahl heraus, die bei ungefähr 90.000 liegt.

Die berufliche Möglichkeiten sind ausgezeichnet

Die Nachfrage nach geschultem Fachpersonal, das Erfahrung im Umgang mit der Blockchain-Technologie hat, ist groß. Daher sind die Einstiegsgehälter hoch. 18 Bewerber kommen statistisch auf eine offene Stelle. Nur Russland (9) und in Frankreich (13) unterbieten diesen Wert.
Verantwortlich dafür ist beispielsweise das Bildungssystem. An Hochschulen gibt es zu wenig Lehrstühle, die sich mit dieser Materie befassen. Der Mangel an qualifizierten Lehrkräften ist dafür ein Hauptgrund.

Die Blockchain schafft auch in der Schweiz neue Stellen:

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