Spätestens seit dem Bitcoin-Boom im Jahr 2017 haben die meisten Finanzspekulanten die Kryptowährungen als lukrative Investitionsmöglichkeit auf dem Schirm. Dass die Blockchain-Technologie jedoch weitaus mehr als ein reines Spekulationsprodukt ist, zeigt die von der Krypto-Plattform Paxful im vergangenen Jahr gestartete Initiative #BuiltWithBitcoin, welche Besitzer der gängigsten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Litecoin zu Spenden aufruft, mit deren Hilfe Kindergärten und Schulen in Entwicklungsländern aufgebaut werden.

Große Erfolge feierte das Projekt bereits im vergangenen Jahr, als Spenden in Höhe von 50.000 US-Dollar den Bau eines Kindergartens ermöglichten. Auch dieses Jahr kam die Initiative durch den mit 100.000 US-Dollar an Spendeneinnahmen finanzierten Bau einer Grundschule in Ruanda erneut in die Schlagzeilen. Der Neubau, der Kindern im Alter von 6-15 Jahren zugute kommt, umfasst 6 Klassenzimmer, eine Cafeteria, sanitäre Anlagen, Solarpanele zur Energieunabhängigkeit und Kostensenkung, sowie ein 35.000-Liter-Brunnensystem. Mit Projekten wie diesen soll ein zentrales Problem der meisten Entwicklungsländer an der Wurzel gepackt werden; die fehlenden Bildungsmöglichkeiten. Vielen jungen Afrikanern stehen kaum Bildungschancen zur Verfügung und sie sind gefangen in den Strukturen ihres meist agrarbasierten Heimatlandes. Gut ausgestattete Schulen sind dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung, um künftigen Generationen bessere Lebensqualität und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Der Begründer der #BuiltWithBitcoin-Initiative, Ray Youseff, verweist daher immer wieder auf die vielseitigen Einsatzoptionen der Kryptowährung und er zeigt sich optimistisch, schon in naher Zukunft mit dem Bau weiterer 100 Schulen in Afrika zu beginnen.

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