Die Betreiber der österreichischen Plattform Bitpanda mit Firmensitz in Wien haben die Entwicklungsarbeiten an ihrer IOTA-Wallet erfolgreich vollendet. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen daran, die jüngst vorgestellte digitale Schnittstelle der Kryptowährung IOTA, den IOTA-Hub, in die führende Handelsplattform Europas zu integrieren, um den Nutzern ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Gelöste Probleme und Kooperation zwischen Bitpanda und IOTA

Die 2014 gegründete Bitpanda GmbH zählt zu den ersten Anbietern, die den Hub von IOTA in einer laufenden Anwendung einsetzen. Bislang standen Kryptobörsen vor der Herausforderung, die technische Infrastruktur bereitzustellen, damit Transaktionen in der Währung IOTA einwandfrei gelingen. Den Handelsplätzen bereiteten unter anderem Beschränkungen in der Datenbank beim Double-Signing, das platzierende Seed-Management und das Überwachen der Transaktionsbestätigungen Probleme. Jetzt steht der IOTA-Hub als standardisierte Open-Source-Software zur Verfügung. Hierdurch soll die Implementierung der IOTA-Schnittstelle bei allen Service-Providern in kurzer Zeit realisierbar sein.

Die Betreiber von Bitpanda und IOTA berichteten von einer erfolgreichen und reibungslosen Implementierung. Das Bitpanda-Team habe professionell und schnell gearbeitet und wenig Unterstützung für die Integration des IOTA-Hubs benötigt, teilten die IOTA-Initiatoren mit, die sich in der Praxis eine einfache Bedienung erhoffen.

Christian Trummer, Mitgründer und Chief Technology Officer (CTO) von Bitpanda, erklärte, dass seine Plattform für künftige Änderungen und IOTA-Updates gerüstet sei und keine aufwendigen Nachbesserungen erforderlich seien. Unsere Redaktion ist gespannt, welche weiteren Anbieter den IOTA-Hub in Zukunft einsetzen werden.

Informationen zu IOTA

Der Kurs der 2016 erschienenen Kryptowährung, die im globalen Vergleich auf dem elften Platz rangiert, beträgt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts 1,08 US-Dollar. Dies entspricht im Vergleich zum Vortag einem Preisanstieg von knapp 1,5 Prozent. Die Marktkapitalisierung der von Dominik Schiener, David Sønstebø, Sergey Ivancheglo und Serguei Popov entwickelten Digitalwährung umfasst 3,5 Milliarden US-Dollar. Das digitale Bezahlsystem greift nicht auf eine verkettete Blockchain-Liste zurück, sondern verwendet ein System azyklischer Graphen.

Bitcoin Börse Wien