Bitcoin News

Virtuelles Geld

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Twitter ermöglicht Zahlungen via Tweet!

twitter

Twitter kooperiert in Frankreich mit S-Money und ermöglicht seinen Nutzern, via Twitter Geld zu versenden. So steht es jedenfalls in der Presse. Allerdings muss man sehen, dass dies nur in Frankreich möglich ist und die User immer noch erst ein S-Money-Konto haben müssen. Daher finde ich die Details dieser Nachricht nicht wirklich bahnbrechend, zumal es ja bereits diverse Dienste gibt, mit welchen man Bitcoin via Twitter versenden kann. Dennoch kann man aus dieser Meldung einiges mitnehmen: Sie zeigt auf, wohin die Reise geht. Nach Facebook intensiviert nun also auch Twitter seine Bestrebungen, im Payment-Bereich Fuss zu Fassen. Und Apple-Pay ist ja auch noch unterwegs. Ich schliesse mich der PWC-Prognose an, das Bankenwesen wird sich relativ zeitnah radikal verändern.

[1] http://www.cash.ch/news/front/neu_geldueberweisungen_via_twitter-3253265-449

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Rumänien: Ab sofort Bitcoin bei über 800 Bankomaten erhältlich!

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Es müssen ja nicht extra Bitcoin-ATMs sein. Das es auch anders geht beweist Cointrader mit ZebraPay: Die Software der ATMs wurde angepasst. Nun kann an 874 ATMs verteilt in ganz Rumänien Bitcoin gegen Bargeld bezogen werden. Wie das genau funktioniert zeigt dieses Video:

Und in Zukunft werden wir wohl mehr derartige Roll-Outs sehen. Wahrscheinlich weitere in Osteuropa, dort ist Bitcoin sehr populär.

[1] http://bitcoinromania.ro/bancomat/cumparati-bitcoin-prin-zebra-pay-si-bitcoinromania-peste-800-de-locatii-din-tara/
[2] http://news.cointrader.net/2014/10/10/cointradernet-integrates-800-terminals-across-romania

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Via Facebook Messenger Geld senden!

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Wie der Techblog Gizmodo soeben schreibt, sieht es so aus als würde Facebook bald sein Feature im FB-Messenger freischalten, womit man seinen Freunden Geld überweisen kann. Dieses Feature ist nämlich bereits im FB-Messenger integeriert, nur ist es noch versteckt. Ein Student hatte diese Funktinoen nun freigehackt, und die Screenshots wurden auf Techcrunch publiziert:

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Hier der Tweet:

Die Funktion “Geld Versenden” komm auf jeden Fall. Mark Zuckerberg bestätigte ja bereits im Sommer die Gerüchte.

Was erkennt an anhand diesen Screenshots?

  • man sieht dass eine Debitkarte hinzugefügt werden kann. Also kann Geld von der Debitkarte vie FB-Messenger seinen Freunden überwiesen werden. Mehr nicht, dass muss schon mal festgehalten werden.

Hintergrundinfos

David Marcus war eins Head Of Paypal und er verliess PayPal um bei Facebook zu arbeiten. Die Bitcoiner hier wissen sicher alle, dass David Marcus ein grosser Bitcoin Enthusiast ist. U.a. investierte er in das Bitcoin Startup XAPO. Aber auch privat äusserte er sich immer wieder positiv zum Thema Bitcoin. Was wir uns jetzt alle Fragen: Baut David Marcus Bitocin in den FB Messenger ein? Wie erwähnt, bis jetzt gibt es absolut keine Hinweise dafür.

Ein Cooles Feature von FB-Messenger könnte sein, dass gemeinsam, also mehrere Leute in einem Gruppenchat, geminsam Dinge bezahlen könnten. Zum Beispiel könnte so ein gemeinsames Nachtessen eben GEMEINSAM finanziert werde. Oder ein Geburtstagsgeschenk. So eine Funktion würde m.E. definitiv Sinn machen, eine Funktion halt, welche auch die sozailen Verknüpfungen ausreizt. Eine derartige Funktion habe ich und mein Freundeskreis bis anhin immer vermisst und würde die neuen Funktionen des Social Webs nutzen und einen Mehrwert im Vergleich zu “herkömmlichen” Zahlungsabwickler wie PayPal darstellen.

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Die Rache der Banken! Ist Bitcoin Bedrohung oder Befreiung?

Der Rachefeldzug der Banken hat begonnen! Schleichend, aber er ist da. Wells Fargo, immerhin die grösste Bank der Welt, gab Anfags 2014 zu, dass Crowdfunding das Finanzsystem bedroht und hat gar seinen eigenen Mitarbeitern verboten, Crowdfunding Plattformen zu benutzen! Die Bank Of America geht noch weiter, diese sperrt den eigenen Mitarbeitern gar den Zugrif auf den Blog Zero Hedge. Ob Crowdfunding oder dezentrale Zahlungssysteme – einige Banken erklären allem was irgendwie nach P2P riecht den Krieg!

Und dies ist wohl erst der Anfang. Mittlerweile begreifen auch die Regierungen, dass Bitcoin das Finanzsystem im jetzigen Zustand bedroht.

Der Aspekt “Bitcon als Zahlungsprotokoll”

Dank Bitcoin ist es erstmals möglich Werte ohne Involvierung einer Drittpartei zu transferieren. Im Prinzip ist das auch mit Gold möglich. Nur Gold hat ein Problem: Gold ist nicht digital. Will man Gold aber über lange Distanzen transportieren, muss man sich wieder auf Dritte wie bsp. die Transportgesellschaft verlassen. Bei Bitcoin ist dies nicht der Fall. Ohne Drittpartei ist auch keine Kontrolle möglich. Daher ist Bitcoin eine Bedrohung für die Finanzwelt.

Der Aspekt “Bitcoin als Zahlungsmittel”

Bitcoin könnte theoretisch das Fiatgeld ablösen. Zumindest im Web ist Bitcoin eine ernstzunehmende Alternative. Auch wenn Bitcoin momentan von Regierungen sowie von Banken im Moment noch als unbedeutend eingestuft wird, ist Bitcoin, betrachtet man den Aspekt Bitcoin als Zahlungsmittel, im Prinzip eine Alternative zum Fiatgeld und damit eine Bedrohung für das Finanzwesen.

Bitcoin Verbot?

Ob ein Bitcoin Verbot überhaupt funktionieren wird, ist fraglich. China probiert es, und hat den Handel mit Bitocion verboten. Vielleicht folgt Russland. Will man Bitcoin aber konsequent verbieten, müsste man theoretisch das ganze Internet abstellen. Und die Geschichte zeigt es immer wieder: Es ist in jedem Fall besser, sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, als diese zu bekämpfen. Denn schlussendlich wird in irgendeiner Form die neue Technologie obsiegen!

Bitcoin als Chance!

Bitcoin wird sich wohl nicht so schnell als Alternative zum Fiatgeld emanzipieren. Die Stärke des Bitcoin sehe ich additiv im Bereich Zahlungsprotokoll. Insbesondere in der dritten Welt, wo nicht an jeder Ecke eine Bank steht, wird Bitcoin wohl eine grosse, positive Wirkung auf die Wirtschaft haben: Dank Bitcoin kann jeder in seinem Online-Shop auf günstige und einfache Art Zahlungen abwickeln. Und natürlich hat Bitcoin noch sehr viele andere Vorteile wie niedrige Transfergebühren, weltweiter Zugriff etc etc. Diese möchte ich jetzt an dieser Stelle nicht alle aufzählen. Und ein Grossteil der effektiven Vorteile wird sich wohl erst noch herauskristallisieren. Einige Finanzinstitute erkenne diese Vorteile jedoch. Es gibt Banken, die auf die eine oder andere Art, kryptologische Währungen implementieren. Die Crédit Suisse plant u.a. ein Pilotprojekt im Bereich Social Media.

Es bleibt also spannend. An dieser Stelle als Inspiration ein Lesetipp: Report from PwC – ‘Traditional’ banks may not exist by 2025.

Ich frage mich nun und formuliere bewusst etwas populistisch und provokativ: Welche Banken werden überleben? Diejenigen die Bitcoin als Bedrohung sehen oder die Banken, die versuchen, eine Lösung mit kryptologische Währungen zu finden?

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Russland will angeblich den Gebrauch von Bitcoin im Jahr 2015 verbieten!

bitcoinverbot
Wie Cointelegraph schreibt, plant Russland angeblich das Verbot vom Gebrauch von digitalen Währungen, die nicht von einer zentralen Stelle herausgegeben werden. Darunter fällt natürlich Bitcoin. PayPal und andere zentral organisierte Zahnlungssysteme sind davon nicht betroffen. Und dies wird wohl auch der Grund sein, warum der Kurs heute morgen um mehr als 10% einbrach. Angeblich soll der Handel mit Cryptocurrencies wie Bitcoin mit Geldstrafen belegt werden. Wobei wie weit diese Gerüchte zutreffen, ist noch unklar. Ein offizielles Statement der Russischen Zentralbank ist nirgends zu finden. Nachrichten bzgl. Bitcoin und Russland sind also (noch) mit Vorsicht und nur genauer überprüfung der Quellen zu geniessen!

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Die wohl begehrteste Bitcoin-Domain steht zum Verkauf!

bitcoinskaufen

Eine Domain mit sehr viel Sex-Appeal steht zum Verkauf: Bitcoin.Kaufen! Bei Interesse: christian.maeder@bitcoinnews.ch. Leider gehört sie nicht mir ;). Aber bei Interesse Mail an: christian.maeder@bitcoinnews.ch

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Das Internet ist auch nur ein besseres Fax-Gerät

Andreas Antonopoulus und seine wunderschöne Analogie: Anfangs dachten die Leute auch, das Internet sei nichts anderes als ein besseres Fax-Gerät.

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Coinbase ist in der Schweiz angekommen!

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Coinbase, der beliebte Wallet Service aus den USA ist nun auch in der Schweiz erhältlich. Und auch in 17 anderen Ländern weltweit. Es geht also voran! Coinbase kann als Wallet-Service, also zur Speicherung von Bitcoins, zum Kauf von Bitcoins oder aber für Händler auch zum Akzeptieren von Bitcoins genutzt werden.

Coinbase

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Die 3 interessantesten Meldungen des Tages: Paypal, GABI Bitocoin Fond und Bitcoin goes Fashion

showroomprive

1. PayPal spaltet sich von Ebay ab.

Dies ist eine sehr interessante Sache, Mitte 2015 wird sich PayPal komplett von Ebay herauslösen. Dies hat jetzt nicht in Erster Linie mit Bitconi zu tun, aber PayPal könnte damit zu DEM Zahlungsabwickler im Internet werden, vorausgesetzt PayPal wird Bitcoin wie versprochen zügig implementieren. Mehr zum Thema PayPal und Ebay in der NZZ: Paypal wird eigenständig

2. Erster regulierter Bitocoin Fonds kauft Bitcoin

Christoph Bergmann schreibt stets sehr gute und präzise Artikel zum Thema Bitcoin für Bitcoin.de. In diesem Blogpost beleuchtet er den Global Advisors Bitcoin Fond, kurz GABI. Sein Fazit: Die Firma DigitalBTC die hinter diesem Fonds steckt, DigitalBTC, ist in Bitcoin kreisen eher unbekannt. Und immer wenn unbekannte Firmen Bitcoin kaufen oder aufbewahren ist m.E. Vorsicht angebracht!

3. Bitcoin goes Fashion

Der grösste Händler Europas, der Bitcoin akzeptiert, ist eine Fashion-Händler: Showroomprive. Wer hätte das gedacht, ausgerechnet Fashion ;). Wenn man aber genauer hinschaut, ist es nicht erstaunlich. Der Kampf um die Online Kunden im Bereich Fashion wurde durch den bevorstehenden Börsengang Zalando so richtig lanciert. Zalando, eine Firma die ganz nach dem Growth Hacking Prinzip operiert: Wachstum über Alles. Mit grossangelegten AdWords-Kampagnen und Blogmarketing eroberte Zalando das Internet. Der Markt ist jedenfalls hart umkämpft und da möchte man sich wohl die Bitocin-Kunden hinzugewinnen. Und jetzt komme ich nicht umhin, hier als Quelle Coindesk zu verlinken, da Coindesk für mich sowieso eines der Leitmedien in Sachen Cryptocurrencies ist. Fashion Retailer Becomes Europe’s Largest Bitcoin Merchant

Hier Tweet:

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Darum ist die Bitcoin-Doku sehenswert!

Heute feierte der Bitcoin-Dokumentarfilm “The Rise And Rise Of Bitcoin” am Zürcher Filmfestival seine internationale Premiere. Und interessanterweise war fast die ganze Filmcrew anwesend.

Dem Film gelingt es, den Groove der Bitcoin-Startups zu vermitteln. Dies ist m.E. die ganz grosse Stärke dieser Doku. Einmal sind die Filmemacher während des grossen Bitcoin-Crashes live im Büro mit Charlie Shrem von BitInstant, ein andermal filmen sie bei Gavin Andresen privat zuhause. Zur Erinnerung: BitInstamp ist eines der ersten Bitcon Startups und Gavin der Letzte der mit Satoshi Nakamoto persönlich in Kontakt stand bevor Satoshi den Kontakt abbrach. Das sind die ganz grossen, starken Momente dieser Dokumentation. Eine zweite derartige Doku die diese für Bitcoin wichtigen Ereignisse auf diese intime Art und weise rüberbringt, wird es wohl kaum mehr geben.

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Ansonsten ist der Film eher für den Mainstream gemacht. Bitcoin und einige der wichtigen Aspekte rund um Bitcoin werden so gut das halt in einer Doku für die Breite Masse geht, erklärt. Das Publikum dankte mit Applaus. Nach dem Film standen die Filmcrew für ein Q/A zur Verfügung. Das Interesse war riesig und die Organisatoren mussten nach ca. 30 Minuten trotz vieler offenen Fragen abbrechen. Mit der Folge, dass einige interessierte Zuschauer draussen mit Nicolas Mross und seiner Crew weiter diskutierten. Die jungen Filmemacher waren sehr auskunftsreudig und das Interesse an ihrem Film sowie Bitcoin bereitete ihnen sichtlich Spass.

Ich werde hier wohl noch einige der Fragen und Antworten publizieren. Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Q/A:

U.a. fragte ich Nicolas warum er den Film nicht wie in der OpenSource-Community üblich zum Download zur Verfügung stellt. Er antwortete mir, dass sie jetzt endlich einen grossen Verleiher gefunden hätten und dass der Film durch den Verleiher ein viel breiteres Publikum finden würde. Zudem wird der Film in diverse Sprachen übersetzt werden. Dies alles sei nur mit einem Verleiher möglich.

Wer den Film dennoch via Web anschauen möchte: Am 10. Oktober erscheint “The Rise And Rise Of Bitcoin” auf iTunes. Nicolas bat mich dies hier zu verlinken, denn je mehr dieser Dokumentarfilm vorbestellt wird, desto eher findet der Film den Weg auf die Frontseite von iTunes.

Plot: Der Bruder des Regisseurs, Daniel Mross, ist ein 35ig-jähriger Programmierer aus Pittsburgh. Er bestellt Mining Hardware und baut seinen Kellerraum zu einer zu einer Art Bitcoin Mining Space Shuttle um ;). Sein Enthusiasmus ist ansteckend und die Dokumentation führt uns zu einigen der ganz grossen Bitcoin-Schlüsselfiguren und in die “Büros” rsp. “Garagen” einiger Bitcoin-Startups der ersten Stunde. Der Film beleuchtet dabei aber nicht nur die finanziellen und sozialen Aspekte, er thematisiert ebenfalls die politische Dimension der dezentralen, kryptologischen Währungen.

Bitcoin Dokumentarfilm

Meiner Meinung nach ist dieser Dokumentarfilm absolut sehenswert. Nach all den verwackelten Podcasts endlich mal etwas “Handfestes”. Auch wenn der Film nicht sehr in die Tiefe geht, was die Technologie Bitcoin betrifft, vermittelt er einen doch sehr intimen Einblick in die US Bitcoin Startup-Szene. Einige Leute die vorkommen kannte ich bereits persönlich. Andere nicht. Es hat mir riesig Spass gemacht, die Gesichter hinter all den Diensten zu sehen, die ich in letzter Zeit nutzte. Die Bitocoin-Doku läuft übrigens noch drei mal am ZFF und heute Abend ist Nicolas Mross selber nochmals persönlich anwesend.

Transparenz-Disclaimer: Ich habe das Ticket selber bezahlt, da mir das Akkreditierungsverfahren des ZFF zu kompiziert erschien und mit 40 CHF (in Fiatgeld) definitiv zu teuer war!