Bitcoin News

Virtuelles Geld

By

Keine Bitcoins bei der Credit Suisse

creditsuisse

Wer die Website der Crédit Suisse nach Bitcoin durchsucht, wird nicht fündig. Dasselbe bei der Reiffeisen. Ich möchte das jetzt nicht weiter kommentieren ;).

By

Ethereum: Vorverkauf hat begonnen!

Die Leute fangen endlich an zu verstehen, dass Bitcoin mehr ist als nur eine “Digitale Währung” oder ein “Bezahlsystem”. Ich habe den folgenden Aspekt im Interview mit der Netzwoche betont und möchte dies hier nochmals erwähnen: Bitcoin ist das Internet des Geldes!

Es ist die Technologie Bitcoin, die so wertvoll ist. Genauer die dezentral verteilte Blockchain, das ist es was den Bitcoin so wertvoll macht. Die meisten Bitcoin 2.0 Startups nutzen das bestehende Bitcoin Netzwerk mit. Einige Startups erschaffen allerdings alternative Netzwerke, die ähnlich wie Bitcoin funktionieren. Die bekanntesten sind wohl Mastercoin, Colored Coins, Counterparty, Ripple und BitShares. Und eben Ethereum:

Ethereum soll eine offene Plattform werden, bei welcher alle via API und vereinfachten Befehlen auf das Ethereum Netzwerk zugreifen können. Dies kann dann genutzt werden, um zum Beispiel gültige Verträge, Besitztümer etc. einzutragen. Die Macher hinter Ethereum haben ihr Hauptquartier in Baar. Und soeben hat der Vorverkauf von Etehereum begonnen! Dieser Vorverkauf soll helfen, Ethereum zu finanzieren. Eine erste Version des Ethereum Clients ist auf den Winter 2014/2015 geplant.

Hier geht’s zum Vorverkauf von Ether (ETH)

ethereum2

Und will man aktuellen Zeitungsberichten Glauben schenken, kommt da ganz schön was zusammen. ->

>> BitBeat: Ethereum Presale Hits $12.7 Million Tally

>> What is Ethereum Going to Do With All the Money It Raised? ;)

Die Frage ist halt ob man mit einer Investition in Ethereum Geld verdienen kann wie mit Bitcoin. Ich denke nicht. Denn bei Ethereum läufts genau umgekehrt wie beim Bitcoin: Ethereum ist noch nicht mal draussen, da wird schon gross investiert. Ethereum kennt wohl mittlerweile Jeder in der Szene. Bei Bitcoin war das umgekehrt, Bitcoin war da aber die Investitionen und Bekanntheit kamen erst mit der Zeit.

Die Jungs von Ethereum sind allerdings sympathisch, ihre Werbung überzeugt vollends und sie haben auch eine grosse Roadshow hinter sich und Ethereum an zig Tech-Events vorgestellt:

Ethereum

Präsentation von Ethereum an der Gründungs-GV der Swisss Bitcoin Association

Mehr über Ethereum: Ethereum MeetupsForums, Wiki, or Blog

By

Das Schweizer Bitcoin-Bankomaten Netzwerk

Wie im letzten Blogpost geschrieben, hat die Bitcoin Suisse AG ihre Mitgliedschaft in einer FINMA anerkannten SRO erhalten. Damit kann die Bitcoin Suisse AG nun gewerblich Bitcoin Bankomaten aufstellen. Diese Firma möchte gerne in die Ostschweiz und Liechtentein expandieren. Es werden nun Standorte oder aber auch Leute gesucht, die bereits eine Bitcoin ATM besitzen. Die Bitcoin Suisse AG wird die Wartung dieser Automaten übernehmen. Momentan sieht das Netzwerk wie folgt aus:

bitcoin_network

Pressemiteilung Bitcoin Suisse AG
>> Bitcoin Suisse AG

 

Und hier eine wunderschöne Seite, welche die Funktionalitäten der unterschiedlichen Bitcoin-Bankomaten Typen vergleicht: Bitcoin ATM Sales.

By

Breaking News: Bitcoin Suisse AG erhält Bewilligung für Bitcoin Wechselatuomaten

Gemäss Medienmitteilung und Facebook-Statusmeldung wird die Bitcoin Suisse AG Mitglied der Selbreglierungsorganisatio VQF (Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen). Somit kann die Bitcoin Suisse AG nun ab sofort Bitcoin Wechselatuomaten gewerbsmässig betreiben. Das deaktivierte Netzwerk wird wieder aktiviert, der Bitocin ATM im IMPACT HUB im Viadukt Zürich ab sofort wieder in Betrieb genommen. Damit ist die Bitcoin Suisse AG die zweite Firma in der Schweiz, die mit Bitcoin geschäftet UND Mitglied einer SRO ist. Vor wenigen Wochen wurde die Westschweizer Firma SBEX Mitglied im ARIF, einer anderen SRO.

Gemäss Niklas Nikolajsen soll dieses Netzwerk gar in die Ostschweiz und bis nach Lichtenstein erweitert werden, d.h. es werden mittelfristig Bitcoin-Wechselautomaten in diesen Regionen aufgestellt. Die Bitocoin Suisse AG sucht momentan aktiv nach Partnern.

In den kommenden Monaten wird BTCS alles daransetzen um seine Dienstleistungen und Geschäftsaktivitäten auszuweiten, um ein zentraler Akteur im Schweizer Digital Finance Marktplatz zu werden. Dabei sucht das Unternehmen die enge Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, um die gesetzliche Grundlage für alle geplanten Aktivitäten sicherzustellen. Bereits über die Sommermonate werden zusätzliche Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Neuigkeiten hierzu werden über die Webseite und BTCS social media Plattformen verkündet.

>> PressRelease8_DE

>> PressRelease8_EN

By

Interview bei Netzwoche

Für einmal fasse ich mich kurz und verlinke hier lediglich mein Interview drüben bei der Netzwoche..

netzwoche

By

DELL akzeptiert Bitcoin!

Wie DELL seit heute morgen früh auf der eigenen Website kommuniziert, akzeptiert DELL ab sofort Bitcoin als Zahlungsmittel.

dell

Dabei geht DELL mit Coinbase eine Partnerschaft ein. Dies ist interessant, liefern sich doch Coinbase und BitPay in den USA einen erbitterten Kampf um den Platz als grössten Bitcoin Zahlungsabwickler. (Dabei gehen andere Zahlungsabwickler wie BIPS vergessen. BIPS ist das dänische Pendant zu BitPay.) DELL arbeitet künftig mit Coinbase zusammen.)

Das ein so grosser Hardware-Herstellen so schnell Bitcoin akzeptiert, ist für Bitcoin als Zahlungsmittel eine enorm positive Nachricht. Im der US-Version vom DELL-Online Shop kann bereits mit Bitcoin bezahlt werden, in der Schweizer Version ist Bitcoin noch nicht implementiert. Momentan bietet DELL Zudem auf alle Produkte der Linie Alienware 10% Rabatt wenn in Bitcoin bezahlt wird.

Quelle: Computer Giant Dell Accepts Now Bitcoin

By

Der Ball liegt bei uns!

IMG-20140710-WA0000

Gemäss Tamedia gibt es keine Alternative zu Bargeld, ja Bitcoin geht in diesem Artikel völlig unter. Und das in einer grossen Tageszeitung eines Landes, einst bekannt für seine Finanzdienstleistungen. Warum die Banken in Sachen kryptologische Währungen kein Know-How aufbauen, bleibt mir schleierhaft. Aber schlussendlich dürfen die Banken machen was sie wollen. Was aber gar nicht geht, dass kryptologische Währungen in derartigen Artikeln nicht mal ansatzweise erwähnt werden. Hier liegt der Ball bei uns, genauer: Bei Dir!

Darum hier mein Aufruf:

1. Leserkommentare
Schreibe Leserkommentare
2. Medien
Rede mit den Journalisten
3. Akzeptanz
Helfe mit, die Akzeptanz des Bitcoins zu verbessern. Frag beim Einkaufen nach der Möglichkeit, mit Bitcoin bezahlen zu können.
4. Social Media
Schreibe hier auf diesem Blog mit: christian.maeder@bitcoinnews.ch

.. und wer weiss, vielleicht wird einst eine Micropayment Lösung im Bereicht Bitcoin den Online Journalismus und damit Zeitungen wie den Tagi in die Zukunft retten. Und ab und an darf man ja auch den Schweizer Qualitätsjournalismus infrage stellen.

By

Erster Bitcoin-Wechselautomat in Österreich nimmt Betrieb auf!

bitcoinatmoesterreich1

Der Erste Bitcoin-Wechselautomat Österreichs nahm soeben in Graz den Betrieb auf.

Seit 23. Juni 2014 steht in unserem Geschäftslokal in der Grazer Mariahilferstraße 21 ein Bitcoin-Automat des Herstellers Lamassu. Er ist damit der erste Bitcoin-Automat, der in Österreich in Betrieb gegangen ist und einer von weltweit ca. 100 seiner Art.

By

Bundesrat veröffentlicht Bericht über Bitcoin

Der Bundesrat hat gestern einen Bericht über die Verwendung virtueller Währungen verabschiedet. Er verzichtet darauf, neue gesetzliche Bestimmungen vorzuschlagen, weil Währungen wie Bitcoin nur marginale wirtschaftliche Bedeutung haben und sich nicht im rechtsfreien Raum bewegen. Allerdings sollen die zuständigen Behörden und Konsumentenschutzorganisationen die Nutzer bei der Verwendung von Bitcoin zur Vorsicht mahnen.

Im Bericht wird dargelegt, dass virtuelle Währungen wie Bitcoin als Zahlungsmittel zum jetzigen Zeitpunkt kaum von wirtschaftlicher Bedeutung sind und dass sie es in absehbarer Zeit aus der Sicht des Bundesrates auch nicht sein werden.

Bundesrat Bericht Bitcoin

 

Der Bericht zeigt auf, dass virtuelle Währungen für Nutzer beträchtliche Verlust- und Missbrauchsrisiken bergen, dass sie sich aber nicht im rechtsfreien Raum bewegen: Verträge mit virtuellen Währungen sind grundsätzlich durchsetzbar und Straftaten können geahndet werden. Bestimmte Geschäftsmodelle aufgrund von virtuellen Währungen unterstehen den Finanzmarktgesetzen und bedürfen einer Unterstellung unter die Finanzmarktaufsicht. Der berufsmässige Handel mit virtuellen Währungen und der Betrieb von Handelsplattformen in der Schweiz fällt grundsätzlich unter das Geldwäschereigesetz. Dies schliesst die Erfüllung der Pflicht zur Identifizierung der Vertragspartei sowie zur Feststellung der wirtschaftlich berechtigten Person ein.

Auf internationaler Ebene gibt es noch kaum ein einheitliches Vorgehen bezüglich der Handhabung von virtuellen Währungen. Es bestehen auch keine internationalen Standards. Dementsprechend werden die Herausforderungen, die sich mit virtuellen Währungen stellen, bisher auch uneinheitlich angegangen.

Aufgrund der Tatsache, dass virtuelle Währungen ein Randphänomen darstellen und sich nicht im rechtsfreien Raum bewegen, sieht der Bundesrat zurzeit keinen gesetzgeberischen Handlungsbedarf. Der Bundesrat verfolgt die Entwicklungen auf dem Gebiet der virtuellen Währungen weiter, damit ein allfälliger Handlungsbedarf frühzeitig erkannt wird. Er empfiehlt den zuständigen Behörden und den Konsumentenschutzorganisationen, die Nutzer zur Vorsicht bei der Verwendung von Bitcoin zu ermahnen.

Mit dem Bericht erfüllt der Bundesrat zwei Postulate, die der Nationalrat 2013 und 2014 überwiesen hat. Der Bericht wurde unter der Leitung des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD) in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Justizdepartement (EJPD), der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) erstellt.

Hier der komplette Bericht als pdf!

Und hier für den geneigten Bitcoinnews.ch-Leser hier eine schnelle Übersicht über den Inhalt:

Inhalt

  • 1  Einleitung
  • 1.1  Ausgangslage
  • 1.2  Inhalt des Berichtes
  • 2  Zahlungsmittel und Zahlungsverkehr
  • 2.1  Gesetzliche und andere Zahlungsmittel in der Schweiz
  • 2.1.1  Gesetzliche Zahlungsmittel
  • 2.1.2  Andere Zahlungsmittel
  • 2.2  Virtuelle Währungen
  • 2.2.1  Definition
  • 2.2.2  Bitcoin
  • 2.3  Bitcoin in der Schweiz
  • 2.4  Fazit
  • 3  Rechtliche Behandlung
  • 3.1  Privatrecht
  • 3.2  Strafgesetzbuch
  • 3.3  Finanzmarktrecht
  • 3.3.1  Bankengesetz
  • 3.3.2  Börsengesetz
  • 3.3.3  Geldwäschereigesetz
  • 3.3.4  Sorgfaltspflichten
  • 3.4  Fazit
  • 4  Risikoeinschätzung
  • 4.1  SNB-Mandat
  • 4.2  Konsumentenschutz
  • 4.3  Mögliche Missbräuche für kriminelle Zwecke
  • 4.3.1  Bitcoin als Zahlungsmittel für illegale Güter und Dienstleistungen
  • 4.3.2  Geldwäschereirisiken
  • 4.3.3  „Diebstahl“ von Bitcoins
  • 4.3.4  Betrug und betrugsähnliche Delikte in Zusammenhang mit Bitcoin
  • 4.3.5  Unrechtmässige Verwendung von fremden Computern zum Minen von Bitcoins
  • 4.3.6  Bitcoin als Schneeballsystem?
  • 4.4  Fazit
  • 5  Rechtsvergleich
  • 5.1  Einzelne Länder
  • 5.2  Internationale Gremien und Organisationen
  • 6  Schlussfolgerungen
  • 7  Glossar
  • 8  Literatur- und Quellenangaben
  • 8.1  Literaturauswahl
  • 8.2  Quellenauswahl

By

Erstes Schweizer Openair akzeptiert Bitcoin!

Wie ich soeben aus mehreren unabhängigen Quellen erfahren habe, akzeptiert das erste Openair in der Schweiz Bitcoin. Im Rahmen eines Testversuchs werden Bitcoin an der Abendkasse, am Grill und am Merchendise-Stand akzeptiert. Als Zahlungsabwickler wird BitPay eingesetzt. An den einzelnen Food-Ständen ist das Bezahlen leider noch nicht möglich, weil der Internetempfang dort zu schwach ist, so Etan vom Openair Soundcircle.

sound_circle

Insbesondere im Micropayment Bereicht ist doch Bitcoin m.E. eine gute Alternative. Ich habe immer noch 2.50 CHF auf meinem Openair St. Gallen Bändeli. Irgendwie habe ich nicht geschafft, das Geld vom Bändeli zurückzuüberweisen. Mit Bitcoin wäre das alles viel einfacher!

Ach ja, es geht natürlich in erster Linie um die Musik. Am Soundcircle 2014 spielen u.a. The Young Gods, Stiller Has, Al Pride uvm.

Nachtrag: Hier die komplette Antwort auf meine Anfrage im Anschluss an die Blogartikel (für ein kleines Openair haben die noch eine fix PR-Abteilung):

.. wir werden die Webseite und die Facebook-Seite bald aktualisieren, damit das offiziell auch sichtbar ist.

Wie schon heute Mittag am Telefon besprochen, funktioniert Bitcoin an der Abendkasse, an unserem Sound Circle Grill sowie an unseren Bars und dem Merchandise Stand.
Bitcoin funktioniert dieses Jahr nicht im Vorverkauf und nicht an den Food-Ständen von externen Anbietern am Festival.

Weil wir nur am zentralen Info-Point einen Internetzugang haben (Mobile Data funktioniert dort nicht), werden die Besucher, die mit Bitcoin bezahlen wollen, dort Gutscheine kaufen müssen.
Diese Gutscheine können dann an den oben aufgelisteten Punkten ausgegeben werden.

Der Besitzer des Bitcoin Geldautomaten aus dem Kafi Schoffel (Allan Hermanofski) wird ausserdem mit seiner Maschine vor Ort sein, und als Bitcoin-Evangelist über die neue Technologie erzählen.

Als Zahlungsabwickler wird BitPay mit 1% Transaktionsgebühr eingesetzt.